Stadtschulpflegschaft Lünen
Vorstand der SSPL mit neuen Gesichtern (27.10.2015) 

 

Zu der heutigen 24. Vollversammlung der Stadtschulpflegschaft Lünen kamen insgesamt 21 Vertreter von Lüner Schulen in der Heinrich-Bußmann-Schule zusammen. Neben einem kurzen Rückblick auf die geleistete Arbeit in den vergangenen 10 Jahren wurde auch der Blick in die Zukunft nicht vergessen. Das bereits in den Gründungstagen gesetzte Ziel, jedem Kind in Lünen eine gute Schulausbildung in einem Umfeld mit Wohlfühlcharakter zu ermöglichen, ist noch lange nicht erreicht. Aus diesem Grunde wird die SSPL auch weiterhin Finger in Wunden legen müssen und auf Missstände aufmerksam machen. Dazu zählt dann auch, dass die derzeitige Toilettensituation an einigen Lüner Schulen so nicht mehr hinnehmbar ist. Der SSPL liegen Bilder einer Schultoilette vor, die vor einer Benutzung warnen und geradezu nach Lösungen schreien. Einige der anwesenden Eltern berichteten, dass es an ihrer Schule eine Art Unterstützungskraft für den Hausmeister gibt, die sich unter anderem um die Reinhaltung der Toiletten kümmert. Dieses Konzept funktioniert im Großen und Ganzen ganz gut, wenn da nicht die Frage der Finanzierung wäre. Aus Sicht der SSPL darf diese Maßnahme nicht dazu führen, dass noch mehr Kosten auf Eltern abgewälzt werden. Hier ist die Stadt in der Pflicht und der erste Ansatzpunkt für Gespräche gegeben. Eine weitere Baustelle in Augen der SSPL ist die mangelhafte städtische IT-Infrastruktur. Dadurch bedingt, ist der Einsatz neuer Medien an Schulen gefährdet und ein Arbeiten nach Vorgabe der Initiative Medienpass NRW an Lüner Schulen nur schwer möglich. Ursächlich dafür ist das Fehlen schneller Internetleitungen und das ständige Zusammenbrechen von Wlan-Netzwerken in den Schulen. Schlimmer jedoch ist, dass die komplette Verantwortung dafür auf gerade einmal 2 Personen lastet, die dieser Aufgabe einfach nicht gewachsen sein können. Erschwerend kommt noch hinzu, dass adäquates IT-Fachpersonal nur schwer zu rekrutieren ist, da eine leistungsangepasste Entlohnung nur in der freien Wirtschaft gewährleistet ist. Bestes Beispiel für die mangelhafte IT-Infrastruktur an Lüner Schulen ist der kürzliche Ausfall des kompletten IT-Systems einer Lüner Schule über mehrere Tage hinweg und dass dann, zu allem Überfluss, kein Verantwortlicher erreicht werden konnte.

Neben den angesprochenen Themen standen auch Neuwahlen für einen Teil des Vorstandes und des Beirates an. Um es vorweg zu nehmen, alle neu gewählten Amtsträger wurden von der Vollversammlung einstimmig gewählt. Als neue stellvertretende Vorsitzende wurde Christiane Rohr bestimmt. Als Schriftführer wurde Siggi Hohendorf gewählt. Neu im Team ist Eva Till, die zukünftig die Pressearbeit übernehmen wird. Als 2. Stellvertreter für den Ausschuss für Bildung und Sport ist Siggi Hohendorf vorgesehen. Neu im Team sind auch die 4 gewählten Beisitzer Christiane Petzold, Andrea Metternich, Sehri Dogan sowie Uwe Müller. Nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und Gaby Püschel übernehmen zukünftig Christine Zander-Leicht und Silvia Melis das Amt der Kassenprüferinnen.

Die Vollversammlung hätte auch noch gut und gerne einige Stunden länger dauern können, da die ausgewählten Themen auf der TOP-Liste auf sehr viel Interesse stießen und man ausgiebig über Lösungsansätze diskutierte.


 

Der Wille war da - SSPL-Vorstand scheidet in der Vorrunde aus (18.10.2015) 

 
Mit einer Wildcard ausgestattet startete der Vorstand der Stadtschulpflegschaft bei der 5. Lüner Kegelstadtmeisterschaft für Freizeitkegler in der Gaststätte "Zum Hubertus". Trotz Trainings in den beiden letzten Wochen vor dem Turnier, schied die Truppe um Sylvia Quandt in der Vorrunde aus. Da half es auch nichts, dass der neue Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns seinem Team die Daumen drückte. Man hatte es allerdings im ersten Spiel gleich mit dem amtierenden Stadtmeister zu tun und da war nicht viel zu holen. So setzte es dann erwartungsgemäß gleich eine 5:0 Klatsche. Im zweiten Spiel gegen die Piluxe lief es da schon besser und man verlor nur knapp mit 2:3. Gerüchte besagen, dass die 2 gewonnenen Sätze mit "unlauteren Mitteln " geholt wurden. Das sind, wie gesagt aber nur Gerüchte. In den beiden letzten Spielen gab es dann auch nix mehr zu holen und die Stadtschulpflegschaft belegte in ihrer Gruppe den undankbaren letzten Platz. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Jetzt kann man sich wieder den wichtigen Themen zuwenden und die 24. Mitgliederversammlung am 27. Oktober vorbereiten.  

 

Einladung zur 24. Mitgliederversammlung 

 
Am 27. Oktober findet die 24. Mitgliederversammlung der Stadtschulpflegschaft Lünen um 19:30 Uhr in der Heinrich-Bußmann-Schule, Bebelstr. 54, 44532 Lünen statt. Anbei befindet sich die Einladung mit der Tagesordnung

 

Herzliche Glückwünsche an den neuen Lüner Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (28.09.2015)

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen schließt sich den vielen Glückwünschen an, die ihr Mitglied Jürgen Kleine-Frauns zur Wahl zum neuen Lüner Bürgermeister erhalten hat. Der Vorstand der SSPL wünscht dir, lieber Jürgen, dass du so bleibst wie du bist und ein glückliches Händchen im Umgang mit den vor dir liegenden schwierigen Aufgaben beweist. Wir haben dich als einen wundervollen Menschen kennen und schätzen gelernt, der auch in scheinbar ausweglosen Situationen Kampfgeist gezeigt hat und dabei immer sachlich geblieben ist. Für deine neue berufliche und auch private Zukunft wünschen wir dir alles Liebe und Gute.

Der Vorstand der Stadtschulpflegschaft Lünen!


 

SSPL nimmt Stellung zur Lehrerunterversorgung an 3 Lüner Schulen (25.08.2015) 

 

Das Problem der Personalknappheit an Schulen gibt es nicht erst seit diesem jungen Schuljahr. Es zieht sich durch die vergangenen Jahre wie ein roter Faden. Bereits 2007 hat die Stadtschulpflegschaft Kontakt zum Schulministerium aufgenommen und diesen Umstand bemängelt. Hintergrund damals war der akute Lehrermangel an zwei Lüner Schulen. Das Ministerium hat in einem Antwortschreiben auf die Bezirksregierungen als zuständige Ansprechpartner verwiesen. Erst auf massiven Druck der Elternschaft der betroffenen Schulen sowie der Stadtschulpflegschaft in Form eines „Brandbriefes“ wurde das Problem öffentlich gemacht und erst dann von der Bezirksregierung zähneknirschend angegangen. Grund war aber auch der, dass sich die SSPL seinerzeit mit Elternschaften anderer Städte vernetzt hat, wo ähnliche Probleme auftraten, um den Druck noch weiter zu erhöhen. Mindestens ein Schulleiter musste sich damals unbequemen Fragen seitens der Bezirksregierung unterziehen. Dass die Schulleiter der hier aufgeführten Schulen nun nicht öffentlich Problembewältigung betreiben, ist deshalb auch ein Stück weit verständlich. Auf der anderen Seite stehen sie aber auch in der Pflicht alles zu tun, um den gesetzlich vorgeschrieben Unterricht zu gewährleisten. Leider werden ihnen diesbezüglich durch die Bezirksregierung Arnsberg immer wieder Daumenschrauben angelegt. Vorliegende Informationen, dass die Sekundarschulen dem ungeliebten Kind „Realschule“ in puncto Lehrerversorgung vorgezogen werden sollen, fallen dann auch nicht unbedingt ins Reich der Märchen und Fabeln. Als Stadtschulpflegschaft werden wir dieses Problem weiter beobachten und mit den Schulpflegschaften der genannten Schulen in Kontakt treten bzw. bleiben. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nur Elterndruck etwas bewirken kann. Schließlich kann es nicht sein, dass die Missachtung der Schulpflicht bestraft und Unterrichtsausfall auf Grund von Personalknappheit als hinnehmbar angesehen wird.
 

 

Podiumsdiskussion - SSPL mit einem lachenden und einem weinenden Auge (13.08.2015) 

 

Etwas verspätet startete am heutigen Donnerstag die  Podiumsdiskussion der Stadtschulpflegschaft Lünen (SSPL) mit fünf Bürgermeisterkandidaten. Lediglich Mike Bittmann hatte den Termin kurzfristig abgesagt. Die Vorsitzende der SSPL, Sylvia Quandt, begrüßte die etwa 60 anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer sowie die Bürgermeisterkandidaten. "Es hätten ruhig ein paar Leute mehr kommen dürfen.", war Sie sichtlich enttäuscht. Wahrscheinlich war dies dem tollen Wetter mit tropischen Temperaturen geschuldet. Nach der Begrüßung übernahm dann Michael Folchmann die Gesprächsführung und stellte zunächst den eigens für die Podiumsdiskussion entworfenen Wahl-O-Meter vor. Hier sind auf 14 Seiten die Aussagen der sechs Bürgermeisterkandidaten aus ihren Wahlprogrammen und Vorstellungen gegenüber gestellt. Auffällig dabei ist, dass die Kandidaten bei Ihren Aussagen zu bestimmten Themen gar nicht so weit auseinander liegen.

Arno Feller (CDU) war es dann, der die Vorstellungsrunde eröffnete und im Anschluss daran eine Frage zu seinem Wahlprogramm beantwortete. Es folgten Jürgen Kleine-Frauns (GFL), Evelyn Berger (USB), Michael Böhm (parteilos) und Rolf Möller (SPD). Man merkte bereits bei dieser Runde, welche Kandidaten Politikprofis sind und welche sich noch nicht so gut auf diesem Terrain bewegen.

Als erstes Hauptthema kam dann das Schulkonzept der SSPL auf den Ticker. Hier zeigte sich, dass fast alle Kandidaten derzeit keine Notwendigkeit sehen, das bestehende Schulangebot mit finanziellen Mitteln aus der Privatwirtschaft zu erweitern. Man schloss allerdings auch nicht aus, bei Veränderungen in der Schullandschaft dieses Thema erneut auf den Prüfstand zu stellen.

Beim Thema Hygienesituation an Lüner Schulen drifteten die Meinungen der Bürgermeisterkandidaten dann schon eher auseinander. Von mehr Reinigungsintervallen bis hin zu erzieherischen Maßnahmen war da die Rede. Der Rektor der Realschule Brambauer bemerkte dann, dass es eigentlich kein schulspezifisches Phänomen ist. Würden in den großen Kaufhäusern keine Toilettenfrauen die Reinigungsarbeiten durchführen, würden die Toiletten in einem ähnlich schlechten Zustand sein. Einig war man sich dann wiederum, die Toiletten nach neuesten Standards bauen oder renovieren zu lassen u.a. mit alternativen Baustoffen bzw. mit speziellen Wandbeschichtungen, die Farbschmierereien eindämmen können.

Beim dritten Thema, der Schulkostenabwälzung auf Eltern, ging die Schere der Meinungen noch weiter auseinander. Äußerungen, dass keine konkreten Fälle dieser Art im größeren Stil bekannt seien bis hin zu einer zu hohen Kostenlast für Eltern gab es als Antworten. Gerade das Thema Schulbücher ließ für einen Moment einige Emotionen frei.

Fast einhellige Harmonie herrschte dann wieder beim letzten vorgegebenen Thema, der Inklusion. Alle Kandidaten waren sich einig, dass Inklusion eine gesellschaftspolitische Herausforderung darstellt und man das Ziel nicht durch Schließung von Förderschulen erreichen könne, denn diese werden auch weiterhin benötigt.

Inzwischen waren 3 Stunden vergangen und auf Grund der angestauten Hitze in der Aula der Realschule Brambauer wurde eine außerplanmäßige Pause eingelegt. Danach durften die anwesenden Besucherinnen und Besucher Fragen an die Bürgermeisterkandidaten stellen. Da wurde dann eine Frage zur Kriminalitätsprävention oder zur aktuellen Klagesituation bei der geplanten Forensik gestellt.

Um 22:15 Uhr war dann das Ende der Veranstaltung erreicht. Fazit: Trotz der großen Hitze ergab sich von Anfang an eine gepflegte Gesprächsathmosphäre. Jeder durfte ausreden ohne durch Zwischenrufe gestört zu werden. Dieser Umstand und die zum größten Teil sachlichen Aussagen zu den SSPL-Themen ließen dann bei den Vertretern der Stadtschulpflegschaft die niedrige Besucherzahl etwas vergessen machen.

Herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Schulverwaltung in Person von Herrn Grundmann, sowie beim Schulleiter der Realschule Brambauer, Herrn Schulten, die uns die Durchführung der Veranstaltung erst ermöglichten. Ein ganz besonderer Dank gilt den 3 "Tontechnikern" Luca, Justin und Malte, die uns mit ihrem technischen Fachwissen mit Rat und Tat zur Seite standen.


 

Bürgermeisterkandidat Bittmann sagt Podiumsdiskussion ab (11.08.2015) 

 
Am heutigen Dienstag hat der parteilose Bürgermeisterkandidat für Lünen, Mike Bittmann, seine Anwesenheit bei der Podiumsdiskussion der SSPL am 13. August, aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen abgesagt. An diesem Abend hätte Herr Bittmann die Möglichkeit gehabt, seine Vorstellungen von der Arbeit eines Bürgermeisters einem breiteren Publikum als bisher zu erläutern und sich gegen seine unmittelbaren Kontrahenten zu behaupten. „Das ist natürlich sehr schade für uns und unsere erwarteten Gäste.“, gab Sylvia Quandt nach dieser negativen Nachricht bekannt. Weiter sagte sie: „Ich glaube aber auch, dass Herr Bittmann sich mit seiner Entscheidung, der Podiumsdiskussion fernzubleiben, mehr geschadet haben könnte, als es ihm derzeit bewusst ist. Letztlich ist es seine persönliche Entscheidung, die wir als Stadtschulpflegschaft akzeptieren müssen, auch wenn wir sie nicht verstehen können.“ 

 

SSPL modifiziert Zeitrahmen zur Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten (04.08.2015)

 

Aus drei mach sechs, hieß am Donnerstag vergangener Woche, als der Gemeindewahlausschuss die Namen der in frage kommenden Bürgermeisterkandidaten bekannt gab. Neben den bereits feststehenden Kandidaten von SPD (Rolf Möller), CDU (Arno Feller) und GFL (Jürgen Kleine-Frauns) gesellen sich nun Evelyn Berger (USB), Mike Bittmann (parteilos) und Michael Böhm (parteilos) dazu. Dieser Umstand hat die SSPL vor einige logistische Probleme bei der zeitlichen Durchführung ihrer geplanten Podiumsdiskussion am 13. August 2015, ab 18:30 Uhr, Aula der Realschule Brambauer, gestellt. Diese Probleme sind jetzt gelöst. Die 6 Bürgermeisterkandidaten müssen nun in kürzerer Zeit ihre Standpunkte dem hoffentlich breiten Publikum vermitteln, getreu den Mottos: "In der Kürze liegt die Würze!" und "Wer viel sagt, sagt viel Mist!". Es kommt also darauf an, nicht mit nichts sagenden Ausschweifungen zu glänzen, sondern innerhalb der vorgegebenen Zeit den Anwesenden ihre Standpunkte plausibel und nachvollziehbar darzulegen. Das kann nicht jeder und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Bürgermeisterkandidaten aus der Affäre ziehen werden.  Der neue und damit finale Zeitplan sieht dann wie folgt aus: Zeitplan.pdf

 

Zeitrahmen und Themen für Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten stehen fest (27.07.2015)

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen veranstaltet am Donnerstag, 13. August 2015, in der Zeit von 18:30 Uhr - 22:30 Uhr, in der Aula der Realschule Brambauer, Brechtener Str.. 63, 44536 Lünen, eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten der SPD, Rolf Möller, der CDU, Arno Feller, sowie der GFL, Jürgen Kleine-Frauns. Bei einer abschließenden Sitzung des Vorstands am vergangenen Donnerstag wurde das Gesamtpaket geschnürt und folgende Themen auf die Liste der zu diskutierenden Themen gesetzt: 

1. Schulkonzept der SSPL aus dem Jahre 2006

2. Reinigungs- und Hygienesituation an Lüner Schulen

3. Schulkostenabwälzung auf Eltern Lüner Schülerinnen und Schüler

4. Inklusion an Lüner Schulen

Nach der Vorstellungsrunde der Bürgermeisterkandidaten wird zu jedem Themenfeld eine spezifische Frage gestellt, die die Bürgermeisterkandidaten nacheinander in jeweils 5 Minuten beantworten müssen. Danach wird eine jeweils 15-minütige Diskussionsrunde zum gerade angesprochenen Thema folgen. Nach Abarbeitung der o.g. Themenbereiche folgt eine ca. 90-minütige offen Frage- und Diskussionsrunde, bei der die anwesenden Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Bürgermeisterkandidaten stellen können. Die Stadtschulpflegschaft Lünen bittet alle interessierten Bürgerinnen und Bürger - besonders aus Brambauer - sich diese Veranstaltung in ihrem Terminkalender zu notieren und am 13. August 2015 für eine volle Aula in der Realschule Brambauer zu sorgen.


 

Stadtschulpflegschaft startet bei 5. Lüner Kegelstadtmeisterschaft (24.07.2015) 

 

Ausgestattet mit einer Wildcard durch den Veranstalter "Die Kechlers", startet der Vorstand der Stadtschulpflegschaft Lünen bei der 5. Lüner Kegelstadtmeisterschaft 2015. Gerade der soziale Aspekt der Meisterschaft war für den Vorstand ausschlaggebend, um eine Teilnahme beim Veranstalter einzuholen. Dieser stellte sich nicht quer und vergab die besagt Wildcard an den Vorstand der SSPL, da im Normalfall nur Freizeitkegelteams an der Meisterschaft teilnehmen dürfen. Nun heißt es für die Recken um Sylvia Quandt am 17. Oktober "Gut Holz". Sollte das Team die Vorrunde überstehen, wird am 24. Oktober weitergekegelt - und zwar bei der Endrunde!

 

Ministerin Löhrmann: Vielfalt stärker als Chance in den Blick nehmen (27.05.2015)

 
Fachtagung „Diversität und Migration in Lernmitteln“ in Düsseldorf

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat auf der Fachtagung „Diversität und Migration in Lernmitteln“ in Düsseldorf über eine angemessene Vermittlung der gesellschaftlichen Vielfalt in Schulbüchern diskutiert. Vor Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Schule, Wissenschaft und Schulbuchverlagen erklärte Ministerin Löhrmann: „Unsere Gesellschaft wandelt sich, sie wird heterogener und vielfältiger. Das erfordert einen neuen erweiterten Blick, zum Beispiel auf Zuwanderung, die wir in Deutschland noch viel mehr als Chance begreifen müssen. Gerade Nordrhein-Westfalen ist ein buntes und offenes Land und wir haben großes Interesse daran, dass sich diese Lebenswirklichkeit auch in unseren Schulbüchern widerspiegelt.“

Im Mittelpunkt stand unter anderem die Frage, ob eine Anpassung von Zulassungsverfahren erforderlich ist. Zu dem Thema sind weitere Veranstaltungen geplant. Die Fachtagung wurde durch das Schulministerium, die Medienberatung NRW und das Georg-Eckert-Institut, Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, ausgerichtet. Die Veranstaltung bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Raum für den fachlichen Austausch – im Rahmen von Workshops, einer Podiumsdiskussion und Vorträgen. Das Georg-Eckert-Institut stellte die Ergebnisse seiner aktuellen „Schulbuchstudie Migration und Integration“ vor.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

http://www.land.nrw

 

 

Podiumsdiskussion mit Bürgermeisterkandidaten in Lünen-Brambauer (23.05.2015) 

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen plant im Jahr ihres 10-jährigen Bestehens für den 13. August 2015, 18:30 Uhr, Aula der Realschule Brambauer, eine Podiumsdiskussion mit den drei Bürgermeisterkandidaten der SPD, CDU und GFL. Ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, zu den vier von der SSPL festgelegten Hauptthemen Stellung zu beziehen und anschließend in eine Diskussion mit den dann hoffentlich zahlreichen Zuhörern zu treten. Im Anschluss daran wird es eine offene Diskussionsrunde zu weiteren brennenden Fragen - nicht nur aus dem Schulbereich - geben. Warum Lünen-Brambauer? Die Menschen im größten Lüner Stadtteil haben seit Jahren das Gefühl, von der Lüner Obrigkeit im Stich gelassen zu werden. Bei vielen einschneidenden und den Ortsteil Brambauer betreffenden Entscheidungen wurde zum Teil gegen den Willen der dort lebenden Bevölkerung entschieden. Nun soll ihnen mit dieser Podiumsdiskussion die Möglichkeit gegeben werden, ihre Sichtweise der Dinge mit den drei Bürgermeisterkandidaten zu diskutieren und den nach ihrer Meinung geeignetsten Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters auszuwählen. Als Stadtschulpflegschaft liegt es natürlich in unserem Interesse, dass zunächst schulische Themen auf dem Diskussionsplan platziert sind und erst im Anschluss daran allgemeinpolitische Themen diskutiert werden sollen. Die SSPL würde sich an diesem Abend über eine volle Aula der Realschule-Brambauer freuen und baut auf das Engagement der Brambauer Bürgerinnen und Bürger.

 

Ministerin Löhrmann: Zuweisungen an die Kommunen des Landes auskömmlich (21.05.2015) 

 

Erster Bericht über die Förderung kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion

Nach einem ersten Bericht über die Förderung der kommunalen Auf-wendungen für die schulische Inklusion sind keine Anpassungen der Unterstützungsleistungen durch das Land erforderlich. „Land und Kommunen haben im vergangenen Jahr eine tragfähige Grundlage für die Umsetzung der Inklusion geschaffen. Die erste Evaluation zeigt, dass im Berichtszeitraum die Zuweisungen des Landes an die Kommunen auskömmlich sind. Im sogenannten Korb I (Investitionen) liegen die Ausga-ben der Kommunen deutlich unter den Landeszahlungen, im Korb II (systemische Unterstützung) gibt es eine Punktlandung", erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann.

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 3. Juli 2014 das Gesetz zur Förderung kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion beschlossen. Danach unterstützt die Landesregierung die Kommunen bei der Umsetzung der Inklusion über die Dauer von fünf Jahren mit einem Belastungsausgleich für Sachausgaben in Höhe von jährlich 25 Millionen Euro und einer Inklusionspauschale für unterstützendes Personal in Höhe von zehn Millionen Euro jährlich. Insgesamt stellt das Land 175 Millionen Euro für die Kommunen bereit.

Der „Erste Bericht zur Evaluation des Gesetzes zur Förderung kommu-naler Aufwendungen für die schulische Inklusion in Nordrhein-Westfalen" wurde vom Wuppertaler Institut für bildungsökonomische Forschung zusammen mit dem Bildungsforscher Klaus Klemm im Auftrag der Landesregierung unter Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände erstellt. Die Ergebnisse im Einzelnen:

• Belastungsausgleich: Im Einvernehmen mit den kommunalen Spitzenverbänden wurden sieben Kreise und kreisfreie Städte für die Untersuchung ausgewählt. Die Gutachter haben errechnet, dass die Ausgaben der untersuchten Gemeinden deutlich unter den Zuweisungen des Landes lagen. Hochgerechnet auf alle Kommunen ergeben sich Ausgaben in Höhe von 8,6 Millionen Euro. Dies sind 16,4 Millionen Euro weniger, als das Land jährlich zur Verfügung stellt. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Kommunen im Berichtszeitraum von Oktober 2013 bis Oktober 2014 Investitionen wegen der laufenden Verhandlungen mit dem Land noch zurückgestellt hatten. Die Gutachter gehen daher für die nächsten Jahre von höheren Sachausgaben aus.

• Inklusionspauschale: Auf der Grundlage einer Rückmeldequote von rund 60 Prozent der betroffenen Kommunen kommen die Gutachter zu dem Ergebnis, dass die inklusionsbedingten Mehrkosten im Bereich der Integrationshilfen hochgerechnet bei etwa 10,8 Millionen Euro liegen. Dabei sei allerdings zu berücksichtigen, dass sich an der Erhebung tendenziell eher größere Kommunen beteiligt hätten, sodass das Ergebnis vermutlich zu hoch gegriffen sei und die tatsächliche Höhe der Mehrausgaben überschätze.

In einem Spitzengespräch mit den kommunalen Spitzen am 20. Mai 2015 wurde das Gutachten mit seinen Ergebnissen einvernehmlich als korrekt und valide bewertet. Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte abschließend: „Wir setzen bei der schulischen Inklusion weiterhin auf eine vertrauensvolle und faire Zusammenarbeit mit unseren Kommunen. Wir werden die Umsetzung weiter eng begleiten und den Prozess wie vereinbart jährlich evaluieren. Das Land ist ein verlässlicher Partner."

Ministerin Löhrmann hat den Bericht der Landesregierung und die Eva-luation über die Förderung der kommunalen Aufwendungen heute dem nordrhein-westfälischen Landtag zugeleitet.

Die Evaluation finden Sie unter www.schulministerium.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505. 

 

 

 

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:


 

Ministerium Löhrmann: Wir setzen die Empfehlungen des Runden Tisches um (13.05.2015) 
 

Schulausschuss beschließt Entlastungen für G8

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Der Schulausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag hat Maßnahmen zur Entlastung von Schülerinnen und Schülern im verkürzten achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium verabschiedet. Schulministerin Sylvia Löhrmann dankte den Ausschussmitgliedern für die engagierte Debatte: „Der Schulausschuss hat heute den Weg für die Umsetzung wesentlicher Empfehlungen des Runden Tisches frei gemacht. Damit ist der Grundstein gelegt, dass die Entlastungen im achtjährigen Bildungsgang für die Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 greifen können. Die Gymnasien haben Planungssicherheit und können sich an dem nun gesteckten Rahmen orientieren und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.“ Für die Weiterentwicklung des achtjährigen Bildungsgangs war eine Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I (APO-SI) notwendig geworden. Nach der Beteiligung der Verbände und der Gymnasien wurden im Konsens mit den Beteiligten des Runden Tisches die Rückmeldungen weitestgehend berücksichtigt und in die Endfassung eingearbeitet. Nun hat der Schulausschuss der entsprechenden Verordnung zur Änderung der APO-SI zugestimmt.

Die Änderung der APO-SI beinhaltet im Wesentlichen:

•         eine Neuausrichtung der Ergänzungsstunden: Alle Ergänzungsstunden dienen ausschließlich der individuellen Förderung, fünf der insgesamt 12 Ergänzungsstunden sind nicht für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend;

•         eine Lockerung der Fächerbindung in Klasse 9: In der Klasse 9 müssen derzeit alle natur- und alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer unterrichtet werden, um eine Wahlentscheidung für die Oberstufe zu erleichtern. Diese Fächerbindung wird aufgehoben werden, ohne den Stundenumfang insgesamt zu vermindern;

•         eine intensivere Beratung der Schülerinnen und Schüler während der gesamten Schullaufbahn: Informations- und Beratungspflichten sind fortan bereits in den Klassen 5 bis 8 gegeben. Damit wird die Schullaufbahnberatung auch im Anschluss an die Erprobungsstufe intensiviert. Für die Klassen 9 und 10 wird der Informationsauftrag präzisiert;

•         eingeführt wird außerdem die Möglichkeit, eine Nachprüfung zum Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschlusses nach Klasse 9 am Gymnasium abzulegen.

Die jetzt vorliegende Änderung der APO-SI ist einer von mehreren Schritten, um die Empfehlungen des Runden Tisches zu G8/G9 umzusetzen. Weitere Entlastungen ergeben sich durch den Erlass „Unterrichtsbeginn, Verteilung der Wochenstunden, 5-Tage-Woche, Klassenarbeiten und Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen“, der ebenfalls zum Schuljahr 2015/16 in Kraft treten soll. Er sieht folgende Änderungen vor:  

•         Die Hausaufgaben werden begrenzt. Künftig sollen Tage mit Nachmittagsunterricht grundsätzlich hausaufgabenfrei sein. Auch der Umfang der Hausaufgaben wird begrenzt. Sie sollen, bezogen auf den einzelnen Tag, in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können: für die Klassen 5-7 in 60 Minuten; für die Klassen 8 bis 10 in 75 Minuten. An Ganztagsschulen sollen Hausaufgaben künftig so in das Ganztagskonzept integriert werden, dass es möglichst keine schriftlichen Aufgaben mehr gibt, die zuhause erledigt werden müssen.

•         Der Nachmittagsunterricht wird für Schulen, die nicht gebundene Ganztagsschulen sind, begrenzt. In den Klassen 5 bis 7 ist verpflichtender Nachmittagsunterricht künftig grundsätzlich nur noch an höchstens einem Nachmittag, in den Klassen 8 und 9 an höchstens zwei Nachmittagen zulässig.

•         Die wöchentliche Zahl von Klassenarbeiten wird begrenzt. In der Sekundarstufe I dürfen künftig nicht mehr als zwei Klassenarbeiten in einer Woche geschrieben werden. Pro Tag darf nur noch eine schriftliche Klassenarbeit geschrieben oder eine mündliche Leistungsprüfung in modernen Fremdsprachen durchgeführt werden. An Tagen, an denen Klassenarbeiten geschrieben werden, sind schriftliche Tests in anderen Fächern nicht mehr zulässig.

Darüber hinaus soll es auch Entlastungen für Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe durch neue Verwaltungsvorschriften zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO-GOSt) geben. Vorgesehen ist, dass die Vertiefungskurse zur individuellen Förderung genutzt werden sollen, so dass auch hier Lernzeiten in den Unterricht integriert werden können.

Schulministerin Löhrmann erklärte: „Die Maßnahmen, die den gemeinsam getroffenen Empfehlungen des Runden Tisches entsprechen, sind in der Verbändebeteiligung überwiegend begrüßt worden. Wir haben in vielen Gesprächen von den Verbänden und auch aus den Schulen viele wichtige Hinweise und hilfreiche Änderungsvorschlage erhalten. Diese haben wir im Konsens mit unseren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern am Runden Tisch berücksichtigt. Ich danke allen für diesen intensiven und konstruktiven Arbeitsprozess.“

Der Runde Tisch hat am 3. November 2014 zehn Empfehlungen für eine verbindliche Weiterentwicklung des achtjährigen Bildungsgangs ausgesprochen, anstatt strukturelle Veränderungen zu empfehlen. (Die Empfehlungen sind unter folgender Adresse zu finden: www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulpolitik/G8/Empfehlungen_Runder_Tisch_03_11_2014.pdf.) Am 18. Dezember hat der Landtag NRW auf der Basis eines Antrags der Regierungsfraktionen (Drucksache 16/7612) diese Linie bekräftigt und die Landesregierung aufgefordert, die notwendigen Anpassungen der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Schuljahr 2015/2016 vorzunehmen. Das Kabinett hat am 10. Februar 2015 zugestimmt, die APO-SI zu ändern und die Verbändebeteiligung zu beginnen.

Die geänderten Vorschriften werden zum Schuljahr 2015/2016 wirksam. Bereits für das laufende Schuljahr gelten die Änderungen zu den erweiterten Nachprüfungsmöglichkeiten in § 44 APO-S I. Alle Gymnasien beraten noch in diesem Schuljahr in ihren Schulkonferenzen die zehn Empfehlungen des Runden Tisches und setzen Schwerpunkte für ihre schulinterne Entwicklungsarbeit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

http://www.land.nrw 


 

SSPL feiert Jubiläum (19.04.2015)

 

Heute vor genau 10 Jahren schlug die Geburtsstunde der Stadtschulpflegschaft Lünen (SSPL). Dieses Jubiläum feierten Vertreter der SSPL am gestrigen Samstag auf dem „Alten Markt" in der Lüner Innenstadt mit einem Infostand und einem Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre. Neben einem Flyer, der die Arbeit der Stadtschulpflegschaft den interessierten Bürgerinnen und Bürgern näher bringen sollte, wurde auch ein Tischfußballspiel aufgestellt, an dem sich im Laufe des Tages der ehemalige Vorsitzende Walter Jaworek und Jürgen Kleine-Frauns, einer der Gründungsmitglieder der SSPL und jetzt Bürgermeisterkandidat der GFL, versuchten. In der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr kam man mit Ehemaligen, Politikern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch und diskutierte über die Arbeit der Stadtschulpflegschaft. Ganz besonders freuten sich die Veranstalter über den Besuch der ehemaligen SSPL-Vorstandsmitglieder Ralf und Friederike Seeger sowie Norbert Kulozik, die mit dem neuen Vorstand über die „gute alte Zeit" fachsimpelten und in Erinnerungen schwelgten. Besucher aus dem Bereich der Lüner Kommunalpolitik waren Dr. Ulrich Böhmer und Kunibert Kampmann von der GFL, die die Institution „SSPL" als eine gute Sache für Lünen sehen und für die weiteren Jahre viel Glück und Durchhaltevermögen bei ihrer Arbeit wünschten. Doch auch aus dem fernen Berlin

fand ein Besucher den Weg zum Stand der SSPL. Michael Thews, heimischer Bundestagsabgeordneter der SPD, war auf dem Weg zu einer Veranstaltung im Lükaz und blieb kurz zu einem Plausch am Stand der SSPL stehen. Ebenfalls auf dem Weg zu dieser Veranstaltung war der Erste Beigeordnete der Stadt Lünen, Horst Müller-Baß. Auch er blieb kurz stehen und kam mit den Vertretern der SSPL ins Gespräch. Die Veranstalter fanden es dennoch etwas schade, dass - außer den genannten Vertretern aus der Kommunalpolitik - kein weiterer kommunalpolitischer Amtsträger vorbeischaute. Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch und am Ende des Tages konnte man zufriedenstellend auf die Veranstaltung zurückblicken. Derweilen wird eine weitere Veranstaltung in diesem Jahr vorbereitet. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sollen sich die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. August 2015 den Fragen der SSPL und den dann anwesenden Bürgerinnen und Bürgern stellen. Die Rahmenbedingungen, Ort und Uhrzeit werden am 13. Mai bei einer Vorstandssitzung festgelegt und zeitnahe bekannt gegeben.  

Von der SSPL anwesend waren: Sylvia Quandt (HBS), Roland Gröning (Förderverein HBS), Siggi Hohendorf (HBS), Silvia Melis (GA), Jürgen Kleine-Frauns (GA), Walter Jaworek (FSG), Christiane Zander-Leicht (FSG), Ute Keller (RSB) und Christiane Rohr (OFS)


 

Stadtschulpflegschaft wird 10 Jahre (10.04.2015) 

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen feiert am 19. April ihren 10. Geburtstag. Im Rahmen eines Infostandes am Pavillon auf dem alten Markt möchte die SSPL bereits einen Tag zuvor, am Samstag, 18. April, in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr, mit Lüner Bürgerinnen und Bürgern, ehemaligen Mitgliedern der SSPL, Lehrerinnen und Lehrern sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung ins Gespräch kommen und dieses Jubiläum feiern. Neben einem Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre wird es auch einige kleine Überraschungen geben.

Als Dr. Karsten Karad auf Grund der mangelnden Lehrerversorgung an Lüner Schulen am 22.02.2005 alle Lüner Schulpflegschaftsvorsitzenden zu einem Treffen einlud, konnte man von der Erfolgsgeschichte der SSPL noch nichts ahnen. Seinem Aufruf folgten 32 Elternvertreter in die Geschwister-Scholl-Gesamtschule, wo dann über Sinn und Zweck einer Stadtschulpflegschaft diskutiert und abgestimmt wurde. Am 19. April 2005 kam es schließlich zur Gründungsversammlung der SSPL, aus deren Mitte Frank Sparka von der Elisabethschule als erster Vorsitzender der SSPL hervorging. War die erste Zeit noch organisatorischen Themen gewidmet, mauserte sich die SSPL im Laufe der Zeit immer mehr zu einer ernst zu nehmenden Interessenvertretung in Schulfragen. So hat unter anderem das Schulkonzept der SSPL große Beachtung in der breiten Öffentlichkeit aber auch innerhalb der Politik gefunden. Daraus resultierte dann auch, dass im September 2007 Norbert Kulozik als erster Vertreter der SSPL mit beratender Stimme in den Ausschuss für Bildung und Sport einzog. Den bisher größten Erfolg verbuchte die SSPL allerdings im Kampf um den Neubau einer Grundschule in Lünen-Süd. Durch Unterschriftenaktionen sowie vielen Gesprächen mit der Politik und Verwaltung hieß es am Ende: „Die Schule wird gebaut!". Im Laufe der Jahre legte die SSPL immer wieder den Finger in offene Wunden. Ob im Bereich der Lehrerversorgung, der Schulbuchbeschaffung, der Reinigungssituation an Lüner Schulen oder bei der Fahrplanänderung der VKU bei den Schulbussen. Die SSPL war immer bemüht, die Interessen der Eltern von Lüner Schülerinnen und Schülern zu vertreten. Dass dabei nicht immer nur Erfolge verzeichnet werden konnten, zeigt der zuletzt geführte Kampf um die finanziellen Regularien bei der Schulbuchbeschaffung, die trotz Unterstützung des Schulministeriums bislang nicht geändert wurden. Die SSPL bleibt aber auch hier weiter am Ball und wird sich auch in Zukunft für die Belange der Eltern schulpflichtiger Kinder in dieser Stadt einsetzen. Im Vorfeld des Bürgermeisterwahlkampfes ist dafür unter anderem eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten im Sommer geplant.

Der Flyer zum Jubiläum   Seite 1   Seite 2   

 

Vergessen werden wir es nie! (24.03.2015) 

 

"Eines langen Baumes Wurzel bist du gewesen.
Eines hohen Berges Stein warst du.
Nun geh zu deinem Baum und zu deinem Berg zurück." 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen ist erschüttert von dem tragischen Tod von 150 Menschen in den südfranzösischen Alpen. Wir trauen um die Menschen, die dieser unfassbaren Tragödie unschuldig zum Opfer gefallen sind. Wir sind in Gedanken bei den Familienangehörigen, Freunden, Schulkameraden, Kolleginnen und Kollegen, um ihnen in dieser schweren Zeit Trost und Hoffnung zu geben.


 

Verwaltung und Politik bekommen die Schulnote 6, setzen! - Stellungnahme der SSPL (27.02.2015) 

 

Die auf der Kippe stehende Hausaufgabenbetreuung lässt aus Sicht der Stadtschulpflegschaft nur den einen Schluss zu: Verwaltung und Politik haben offensichtlich ihre Hausaufgaben nicht gemacht. In der Schule hätte es dafür eine glatte „6“ gegeben. Dass aufgrund der Vertagung des Haushalts nun viele Schülerinnen und Schüler um ihre Hausaufgabenbetreuung bangen müssen, sollte die Politik und Verwaltung eher kleinlaut werden lassen. Nach der im Rat erklärten Verweigerung, die Hausaufgaben zu machen, ist das Beklagen der Konsequenzen und die öffentliche Inszenierung einer Suche nach Lösungen unglaubwürdig. Der politische Wettbewerb wird offensichtlich nicht mehr nur im Landtag, sondern auch in Lünen auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen.

Überzeugender wäre es, wenn die Politik die Schwäche der Haushaltsplanung eingestehen würde. Wer sich zum Beispiel das Produkt Schulen in dem Haushaltsentwurf anschaut, wird sofort erkennen, dass es ohne die von der Verwaltung nicht dargestellten einzelnen Haushaltsstellen unmöglich ist, irgendeine konkrete Maßnahme zu erkennen. So sucht man  hier auch einen Ansatz für die Hausaufgabenbetreuung vergebens. Niemand kann anhand des Plans erkennen, ob die Mittel für die Hausaufgabenbetreuung überhaupt vorgesehen waren!   


 

Sekundarschule scheitert auch im zweiten Anlauf - Stellungnahme der SSPL (08.02.2015) 

 

Auch im zweiten Anlauf ist die Einrichtung einer Sekundarschule in Brambauer gescheitert. Die Verantwortlichen in der Schulverwaltung werden sich jetzt viele Fragen nach dem Warum gefallen lassen müssen. 37 Anmeldungen – 17 weniger als beim ersten Versuch – sprechen eine deutliche und vernichtende Sprache. Die Brambauer Eltern haben sich wieder einmal gegen diese neue Schulform entscheiden, wobei die Gründe für ihre Entscheidung wohl im Verborgenen bleiben. Kritisch betrachtet muss man, ob der Werbemaßnahmen der Schulverwaltung, auch sagen, dass bereits beim ersten Versuch zu viel Porzellan zerschlagen wurde. Auch jetzt, beim zweiten Anlauf hatte man nicht unbedingt den Eindruck, dass alles für eine Umsetzung getan wurde. So wundert es dann schon, dass die Anmeldungen für eine Sekundarschule nur im Bürgerhaus Brambauer abliefen, obwohl die neue Schulform vollmundig für alle Lüner Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Altersklassen angepriesen worden sind. Es gilt jetzt die Wunden zu lecken und für Realschule und ProfilSchule zu werben, damit wir im größten Lüner Stadtteil auch weiterhin zumindest eine weiterführende Schule haben. Einen Schuldigen für das Nichterreichen der Anmeldezahlen zu suchen halten wir nicht für zielführend, zumal mehrere Faktoren für das Scheitern ausschlaggebend gewesen sind. Doch wie so oft werden Köpfe rollen müssen, alleine schon deswegen, um von der eigenen Unfähigkeit in dieser Frage abzulenken. Diese Köpfe bei den beiden betroffenen Schulen suchen zu wollen wäre zu einfach und genau so unfair, wie den Eltern den schwarzen Peter zuzuschieben.  


 

Frauenquote mehr als erfüllt - Vollversammlung der SSPL (20.11.2014) 

 

Auf der Vollversammlung der SSPL am gestrigen Mittwoch gab es nicht nur einen Generationen- sondern auch gleich einen Geschlechterwechsel innerhalb des geschäftsführenden Vorstandes. Walter Jaworek, der sieben Jahre die Geschicke der SSPL in seinen Händen hielt, gab den Staffelstab an Sylvia Quandt (1. v.r.) von der Heinrich-Bußmann-Schule ab. Walter Jaworek (2. v.r.) bleibt der SSPL aber weiterhin treu und übernimmt den Posten des Kassierers. Das Amt der zweiten Vorsitzenden übernimmt ab sofort Ute Keller (3. v.r.) von der Realschule Brambauer und löst Jürgen Kleine-Frauns ab. Zunächst sah es nicht so aus, dass es an diesem Abend zu einem neuen Vorstand kommen wird. Die wenigen anwesenden Vertreter der Mitgliedsschulen waren sich nach einem zweistündigen Diskussionsmarathon allerdings einig, dass die Institution SSPL weiterleben muss. Als Vertreter der SSPL in den Schulausschuss wurden einstimmig Sylvia Quandt und Ute Keller gewählt. Zu Beisitzern wurden Christiane Rohr (2. v.l., Osterfeldschule), Silvia Melis (1. v.l., Gymnasium Altlünen) sowie Christine Zander-Leicht (3. v.l., Freiherr-vom-Stein Gymnasium) gewählt. Die Prüfung der Kasse übernehmen Jürgen Kleine-Frauns (Gymnasium Altlünen) und Gabi Püschel (Freiherr-vom-Stein Gymnasium). Zu externen Beratern wurden Roland Gröning (Mitte, ehemals Heinrich-Bußmann Schule) und Michael Folchmann (ehemals Gymnasium Altlünen) gewählt.

 

SSPL-Vollversammlung am 19.11.2014 (04.11.2014) 

 

  23. Mitgliederversammlung der Stadtschulpflegschaft Lünen

Zeit:    Mittwoch, den 19.11.2014, 19:30 Uhr

Ort: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Friedenstr. 12, 44532 Lünen


 

"G8 raubt Jugendlichen die Jugend" (07.03.2014)

 
Diese Worte waren die Antwort von Jürgen Kleine-Frauns (stellv. Vorsitzender der SSPL) auf die Entscheidung des Landes, dass es keine Rückkehr zu G9 geben soll. Viel zu überstürzt und nicht durchdacht waren die Umsetzungsmaßnahmen bei der Einführung von G8. In der Anfangszeit gab es keine entsprechenden Bücher für das neue Curriculum. Dadurch bedingt wurden Klausuren geschrieben, die an ihrer Thematik gemessen, erst ein Jahr später hätten geschrieben werden dürfen. Auch das Freizeitverhalten hat sich zwangsweise durch die Umstellung für Gymnasiasten verändert. Am Ende des Tages bliebe zu wenig Zeit, sich mit außerschulischen Themen zu befassen. "Freizeit sei dadurch zu einer Randerscheinung geworden!", so Kleine-Frauns. Was das Versprechen des Landes für eine schnelleren Zuteilung eines Studienplatzes angeht, sieht Jürgen Kleine-Frauns das Land weiter in der Pflicht, denn bislang wurde dieses Versprechen nicht eingehalten und die viele Kinder würden in einer "Warteschleife" hängen bleiben.

 

Infoveranstaltung für Eltern schulpflichtiger Kinder in Lünen (27.11.2013) 

 

Am Montag, 25.11.2013, fand die Infoveranstaltung für Eltern mit schulpflichtigen Kindern in Lünen im Bürgerhaus Lünen-Horstmar statt. Nach der Vorstellungsrunde der knapp 20 Teilnehmer wurden von Veranstalterseite zunächst die Rechte und Pflichten von Eltern im Schulalltag beleuchtet und hinterfragt. Bereits hier war aus Reihen der Veranstaltungsteilnehmer bei einigen Punkten ein "Aha!" zu hören, denn Vieles war den anwesenden Eltern nicht bekannt. Im Anschluss daran wurde den Eltern vermittelt, was sie für die Schulausbildung ihrer Kinder alles zahlen müssen und was nicht. Schon während des Vortrags setzte eine rege Diskussion ein. Ob beim Thema Lernmittel, Kopiergeld, den Kosten für Schülerfahrkarten oder der Einführung eines grafikfähigen Taschenrechners (GTR). Alles kam auf den Prüfstand und das Gehörte wurde förmlich aufgesogen. Nach drei Stunden war die kurzweilige Veranstaltung zu Ende und die Vertreter der SSPL stellten fest, dass viele Eltern nicht immer wissen, was sie zu leisten haben und was nicht. Anbei befinden sich die Präsentationen zum Nachlesen im .pdf-Format.

Rechte und Pflichten von Eltern

Müssen Eltern wirklich alles zahlen?


 

Nachtrag zum Thema "Datenschutz an Schulen" (13.11.2013) 

 

Nachdem bereits in der vergangenen Woche über das Thema "Datenschutz an Schulen" auf dieser Seite und in der örtlichen Presse berichtet wurde, möchten wir die Korrespondenz aus einem ähnlich gelagerten Fall - geschehen in Ostwestfalen -nicht vernachlässigen und der breiten Öffentlichkeit zur eigenen Meinungsbildung zur Verfügung stellen. Dabei ist die zeitliche Reihenfolge der Anschreiben beibehalten worden.

Hintergrund: In einer Stadt möchten Elternvertreter eine Stadtschulpflegschaft gründen. Dies können sie nur, wenn sie die Schulpflegschaftsvertreter direkt ansprechen können. Viele Schulen geben jedoch die Daten nicht weiter und berufen sich hier auf das Datenschutzgesetz.

1. Der LER-NRW, die LEK-NRW, die Kreisschulpflegschaft Gütersloh und der Stadtelternrat Bielefeld lassen sich juristisch unter dem Aspekt des Schul- wie Datenschutzrechtes rechtsanwaltlich beraten. (Antwortschreiben RA vom 10.03.2009)

2. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung wird vom LER-NRW um Stellungnahme gebeten. (Anschreiben vom 09.03.2009)

3. Das Ministerium für Schule und Weiterbildung nimmt Stellung zu den Fragen des LER-NRW. (Antwortschreiben vom 30.03.2009)

4. Stellungnahme des Stadtelternrates Bielefeld (Anschreiben von März 2009) 


 

ProfilSchule Lünen jetzt stimmberechtigt - Neuwahlen wurden ausgesetzt! (12.11.2013)

 

Bei der am heutigen Abend durchgeführten 22. Mitgliederversammlung der Stadtschulpflegschaft Lünen (SSPL) gab es sowohl Hochs als auch einige Tiefs. Als Hoch konnte die Entscheidung der Schulpflegschaft der ProfilSchule Lünen bewertet werden, sich der Arbeit der SSPL aktiv anzuschließen. Damit wächst die Zahl aktiv tätiger Mitglieder der SSPL auf 19 an und wir sagen herzlich willkommen ProfilSchule Lünen!

Um 19:00 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende der SSPL, Walter Jaworek, die Anwesenden und stieg anschließend in das Tagesgeschäft mit der Vorstellung des Tätigkeitsberichtes ein. Bereits dort wurde klar, dass sich die Arbeit der Stadtschulpflegschaft nicht so leicht darstellt wie allgemein angenommen. Viele Steine werden dem Vorstand von unterschiedlichen Seiten zur Erreichung der von der Mitgliederversammlung in Auftrag gegebenen und angestrebten Ziele in den Weg gelegt. Das war für die Anwesenden nicht nachvollziehbar und erzeugte ein ungläubiges Kopfschütteln.

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Vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus! 

 

Nachdem die Schulverwaltung in der Vergangenheit immer wieder in der Öffentlichkeit betont hatte, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtschulpflegschaft Lünen pflegen zu wollen, passt ein internes Anschreiben an die Lüner Schulen und Mitarbeiter der Schulverwaltung unmittelbar vor den Herbstferien nicht so recht in dieses gezeichnete Bild. Mit dem Hinweis auf einen Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen verbietet die Schulverwaltung den Schulen praktisch die Weitergabe der persönlichen Kontaktdaten der Schulpflegschaftsvorsitzenden an die Stadtschulpflegschaft. Dies ist nicht nur starker Tobak sondern erzeugt auch den Eindruck, dass man ein nach § 72 Abs. 4 SchulG erlaubtes und demokratisch gewähltes Gremium mit dieser Aktion klein halten bzw. deren Arbeit be- oder ganz verhindern möchte. Auf Grund welcher Rechtsgrundlage es sich eine Schulverwaltung anmaßt, diese interne Anweisung an die Schulen weiterzugeben, kann sicherlich nur die Schulverwaltung selbst beantworten. Es lässt aber Vermutungen zu, die sich an Auseinandersetzungen zwischen SSPL und Schulverwaltung in jüngster Vergangenheit anlehnen. Wenn eine Schulverwaltung die Bildung einer Elternpflegschaft auf Stadtebene und damit die  Ausübung von Demokratie mit diesen Mitteln verhindern will, erinnert das schon an - zum Glück - längst vergangene Zeiten. Bei der SSPL ist das Fass der Erträglichkeiten bereits übergelaufen und man wundert sich nur noch über die Art und Weise, wie diese Schulverwaltung mit gesetzlich verankerten und demokratisch gewählten Gremien umgeht. Bereits in 2009 hat das Schulministerium NRW zur Weitergabe von persönlichen Daten der Schulpflegschaftsvorsitzenden an örtliche und überörtlich agierende Elternvertretungen Stellung bezogen und festgestellt, dass sie in keinster Weise – wie von der Lüner Schulverwaltung fälschlicher Weise behauptet und verbreitet – dem Datenschutzgesetz entgegen stehen. Dort heißt es wörtlich: “ […] Wenn sich in einer Stadt oder einem Kreis Elternvertreter zu einer Stadt- oder Kreisschulpflegschaft zusammenschließen wollen oder ein vom Land anerkannter Elternverband Kontakt zu den gewählten Elternvertretern vor Ort aufnehmen will, braucht er hierfür die personenbezogenen Daten der Schulpflegschaftsvorsitzenden und ihrer Vertretungen. Sonst können keine Sitzungen einberufen oder Termine und Meinungen koordiniert werden. Deshalb ist die Übermittlung dieser Daten an diese Elternvertreter oder diesen Landesverband grundsätzlich zulässig. […] Wenn die Schulleitung allerdings mit dem Datentransfer einverstanden ist, ist es - im Gegensatz zur Weitergabe von Klassenlisten an die Klassenpflegschaftsvorsitzenden - aus datenschutzrechtlicher Sicht hinnehmbar, wenn eine entsprechende Datenübermittlung ohne Einwilligung der Betroffenen zum Zwecke des örtlichen oder überörtlichen Zusammenwirkens gegenüber dem Schulträger oder der Schulaufsicht erfolgt. […]“. Das ganze Antwortschreiben des Schulministeriums sowie eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt für Schulrecht können Sie über diese Verlinkungen auf der Homepage der Landeselternrat der Gesamtschulen NRW e.V. nachlesen. 

Datenschutz an Schulen

Rechtsberatung eines Rechtsanwalts für Schulrecht

  

SSPL sieht Rechtsbruch bestätigt 

 

Während die Schulverwaltung bei der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport am 24. September lediglich ein Gedächtnisprotokoll eines Telefonates und eine Email als Korrespondenz mit dem Schulministerium vorweisen konnte, punktete die SSPL mit einem offiziellen Schreiben des Ministeriums für Bildung und Sport, das die Vorgehensweise der Lüner Schulverwaltung in der Frage der Lernmittelbeschaffung als nicht zulässig ausweist. Obwohl sich keiner der anwesenden politischen Vertreter merklich noch einmal  mit dem Thema auseinander setzen wollte, gab es dennoch sehr kritische Fragen an die Schulverwaltung, die letztlich die 15%ige Vorabkürzung des eigenen Budgets für die Lernmittelbeschaffung bestätigte. Bei der Beantwortung einiger Fragen machte die Schulverwaltung nicht unbedingt einen souveränen Eindruck. Geradezu ins Schwimmen gerieten die Verwaltungsvertreter, als die Frage zu Schulbuchnachbestellungen kam und man dann eingestehen musste, dass es dafür nicht immer den bereits im Vorfeld vom Budget der Stadt abgezogenen 15%igen Rabatt geben würde.

hier geht es weiter ...  

 

Wichtige Vorankündigungen 

 

  22. Mitgliederversammlung der Stadtschulpflegschaft Lünen

Zeit:    Dienstag, den 12.11.2013, 19:00 Uhr

Ort: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Friedenstr. 12, 44532 Lünen

(Dazu sind nicht nur die gewählten Elternvertreter eurer Schule, sondern alle interessierten Eltern eingeladen.)

  

Infoveranstaltung für Eltern schulpflichtiger Kinder u.a. mit den Themen …

Schulalltag – Welche Rechte und Pflichten haben Eltern schulpflichtiger Kinder?

Geld – Müssen Eltern wirklich alles zahlen?

Veranstaltungstag: Montag, 25.11.2013, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Bürgerhaus Lünen-Horstmar, Lanstroper Str. 6, 44532 Lünen

 

Aktion "Eure Schulpflegschaft auf den Seiten der SSPL"

Stellt eure Schulpflegschaft auf den Seiten der SSPL vor. Wir bieten euch die Plattform dafür und ihr füllt die Seite mit Leben. Näheres dazu hier!

 

Das neue Schuljahr hat begonnen ... 

 

... und die Wahlen zu den Klassen- und Schulpflegschaftssitzungen stehen an. Das heißt aber auch für uns Veränderungen bei den Ansprechpartnern an den einzelnen Schulen. Diese herauszubekommen ist für uns nicht immer ganz so einfach. Viele Schulen meinen, sie verstoßen gegen den Datenschutz, wenn sie der Stadtschulpflegschaft die Namen, Email-Adressen und Telefonnummern der neu gewählten Elternvertreter mitteilen würden. Hier können wir Aufklärung betreiben:

Im § 72 (4) SchulG findet sich die Grundlage für die Arbeit der Stadtschulpflegschaften. Danach können „Schulpflegschaften "… auf örtlicher und überörtlicher Ebene zu­sammenwirken und ihre Interessen gegenüber Schulträger und Schulauf­sicht vertreten.“

Diese Aufgabe liefe ins Leere, wenn die SSPL keinen Kontakt zu den gewählten Elternvertretern in den Schulen herstellen könnte. In diesem Rahmen steht unsere Bitte nach Übermittlung der Namen auch in Einklang mit der Datenschutzbestimmung in § 120 SchulG NW.  „Die Über­mittlung von Daten der Schülerinnen und Schüler und der Eltern an Perso­nen oder Stellen außerhalb des öffentlichen Bereichs ist nur zulässig, wenn ein rechtlicher Anspruch auf die Bekanntgabe der Daten besteht und schutzwürdige Belange der oder des Betroffenen nicht beeinträchtigt wer­den oder wenn die oder der Betroffene im Einzelfall eingewilligt hat. …“ 

 

Lernmittel - Wie es sein sollte und wie nicht!

 

An Hand von zwei Beispielen ist über den unten stehenden Link dargestellt, wie die Lernmittelverordnung richtig umgesetzt und den Schülerinnen und Schülern die Ausstattung mit ausreichenden Lernmitteln gewährleistet wird. Eine Stadt kann sich nicht einfach darauf berufen, den ihr zustehenden 15%igen Mengenrabatt von ihrem zu zahlenden Anteil abzuziehen. Der Schulträger dürfe von den in der Verordnung genannten Aufwendungen nur dann nach unten abweichen, wenn geringere Beträge für eine auskömmliche Ausstattung mit Lernmitteln ausreichten.

Beispielrechnung ...

  

SSPL sieht "glatten Rechtsbruch" bei der pauschalen Kürzung der Aufwendungen für Lernmittel durch die Stadt Lünen

Die pauschale Kürzung der Lernmittel um 15% durch die Stadt Lünen sieht die Stadtschulpflegschaft als "glatten Rechtsbruch" an. In einer Gegendarstellung zu einem Schreiben vom 27. Mai 2013 des Schuldezernenten der Stadt Lünen , Herrn Müller-Bass, an einen - trotz Nachfrage - uns nicht bekannten Empfängerkreis, erläutert die SSPL nun in einem offenen Brief an alle Schulleiter, Schulpflegschafts- vorsitzende, Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Lünen, allen Lüner Parteien und Wählergemeinschaften sowie der örtlichen Presse ihren Standpunkt und den des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. 

hier geht es zur Pressemitteilung der SSPL ...

hier finden Sie den offenen Brief an den genannten Empfängerkreis ...

 

Zweiter Anlauf in Sachen Sekundarschule erst 2015/16

 
Wie heute durch den Schuldezernenten der Stadt Lünen bekannt gegeben wurde, startet eine mögliche Sekundarschule in Lünen-Brambauer zum Schuljahr 2015/16 einen zweiten und dann wohl entscheidenden Versuch - so sieht es der Vorschlag der Verwaltung vor, der an die Politik gerichtet werden soll. 75 Kinder sind für die Errichtung einer Sekundarschule im ersten Anlauf nötig. Beim ersten Versuch für das Schuljahr 2013/14 hatten sich lediglich Eltern von 54 Kindern für die Einrichtung dieser neuen Schulform entschieden. Entscheidend wird sein, wie die Schulverwaltung es schaffen will, die Eltern in Brambauer von der neuen Schulform zu überzeugen. Derzeit gibt es darüber noch keine Erfahrungswerte und Neues ist bekanntlich auch nicht immer gleich besser. Allerdings hat man sich jetzt einen Zeitpuffer eingerichtet, um u.a. aus anderen Städten mit Sekundarschulen Erfahrungen abgreifen und dort aufgetretene Problemfelder bei der Umsetzung in Lünen abstellen zu können. Eine weitere und mitunter höhere Hürde für eine Sekundarschule ist aber, dass die benötigten 75 Kinder nicht nur für das erste, sondern auch für vier weitere Jahre erreicht werden müssen, da die Sekundarschule eine fünfjährige Stabilität gewährleisten muss. Erst danach können Ausnahmen einer Reduzierung der Mindeststärken unter gewissen Voraussetzungen greifen. Bis dahin gelten allerdings noch die Voraussetzung aus § 82 Abs. 1 SchulG NRW "Mindestgrößen von Schulen.   

  

Können Stadt und Land bei den Finanzmitteln der Schulen sparen? 

 
Können Stadt und Land bei den Finanzmitteln für die Schulen sparen? In der letzten Mitgliederversammlung der Stadtschulpflegschaft Lünen, stieß diese Frage auf großes Interesse bei den Eltern, wie ihr 1. Vorsitzender, Walter Jaworek, jetzt berichtet.

In der Versammlung, die Ende April in der Grundschule Am Heikenberg in Alstedde stattfand, stellte zuvor der für Lünen zuständige Jugendkontaktbeamte der Polizei, Herr Peter Feldmann, seine Arbeit vor. Zusammen mit seiner Kollegin, Frau Sandra Heimwerker, sei er Ansprechpartner bei der Bekämpfung und Verhütung von Jugendkriminalität an den Lüner Schulen. An den weiterführenden Schulen würden sie neben Diebstählen und Drogendelikten vor allem bei Mobbing-Fällen gerufen.

Nach einer einstimmig beschlossenen Satzungsänderung und dem Bericht des Vorstandes über ein Gespräch mit der Schulverwaltung stand sodann die finanzielle Ausstattung des Schulwesens im Mittelpunkt der Diskussionen.

Die versammelten Elternvertreter zeigten sich besorgt, dass die Kürzung der Mittel für den Vertretungsunterricht (die RN berichtete) die Folgen der Unterrichtsausfälle verschlimmere. Rudi Fröhlich, Elternvertreter von der Heinrich-Bußmann-Hauptschule: „Bevor das Land fehlende Lehrstellen bemängelt, sollte es zuerst die Unterrichtsversorgung und eine solide Schulausbildung sicherstellen.“

hier geht es weiter ... 

  

Lernmittelbudget - Brief an das Ministerium 

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen hält die Regelung der einseitigen Vorwegkürzung um 15% beim Lernmittelbudget für nicht Rechtens. Trotz vieler Diskussionen und Gespräche in der jüngsten Vergangenheit kam es bei diesem Thema zu keiner zufriedenstellenden Lösung für die SSPL und der darin organisierten Elternschaft. Für eine eindeutige Klärung soll nun das Ministerium für Schule und Weiterbildung sorgen. Ein Brief der SSPL an das Ministerium beleuchtet die Verfahrensweise der Schulverwaltung und die Sichtweise der Stadtschulpflegschaft Lünen.

Hier der Brief im Wortlaut ... 


  

21. Mitgliederversammlung am 23. April 2013

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen lädt zur 21. Mitgliederversammlung am 23. April, 19:00 Uhr,  in die Schule Am Heikenberg, Albert-Schweitzer-Str. 2, 44534 Lünen, sehr herzlich ein. Die Einladung dazu, sowie das Protokoll der letzten Sitzung, findet ihr in den im Anschluss angefügten Links. Der Vorstand der SSPL freut sich über eine rege Teilnahme an dieser Veranstaltung, zumal wieder einige wichtige Themen zu besprechen sind und Informationen an euch weitergegeben werden sollen. Als Gastredner konnten wir die Jugendkontaktbeamten der Polizei Dortmund gewinnen, die ihre Arbeit vorstellen und Fragen dazu sehr gerne beantworten möchten. Den Flyer der Jugendkontaktbeamten findet ihr ebenfalls unter den unten stehenden Links.

Protokoll der 20. Sitzung 

Flyer Jugendkontaktbeamten der Polizei Dortmund


 

Inklusion - Ein Thema das nachdenklich macht!

 

Das Thema Inklusion ist derzeit in aller Munde. In allen öffentlichen Lebensbereichen spricht man davon und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es auch Thema in den Schulen dieses Landes ist. So einfach, wie man es seiner Zeit in Artikel 24 der Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verankert hat, ist es dann in der Wirklichkeit offenbar doch nicht. Um welche Probleme es sich dabei handelt, zeichnet der folgende Artikel von "Zeit online" eindrucksvoll auf.

Behinderte Schüler - Wie viel anders ist normal?


 

Einsparungen beim Vertretungsunterricht ist kurzsichtige Sparpolitik!

 

15.04.2013 - Die vom Schulministerium verkündete Kürzung der sogenannten „flexiblen Mittel“ beim Vertretungsunterricht um 25 Millionen Euro, was der Hälfte des Budgets entspricht, ist für die Stadtschulpflegschaft Lünen ein weiterer Beleg für eine kurzsichtige Sparpolitik zulasten der Bildung. Neben versteckten Kürzungen durch die Verhinderung kleiner Schuleingangsklassen, der Zwangsschließung von Förderschulen oder der Streichung der Mittel für Sozialarbeiter an Schulen ist die Kürzung beim Vertretungsunterricht ein Schlag ins Gesicht für jede Lehrkraft und jedes schulpflichtige Kind, das einen Anspruch auf eine angemessene und gute Schulbildung haben muss. Bereits jetzt ist die Vertretungslage an nordrhein-westfälischen Schulen mehr als angespannt. Dieser neuerliche Sparvorstoß der rot-grünen Landesregierung schüttet weiteres Öl ins Feuer und wird dem derzeitigem Lehrpersonal noch mehr Vertretungsstunden und damit verbunden, noch mehr Belastungen aufs Auge drücken. Angesichts dieses Vorgehens entpuppt sich das gerade vom Schulministerium immer wieder zu hörende Versprechen, dass kein Kind zurückgelassen werden soll, als inhaltsleere Phrase. Eine „verlässliche Schule“ - wie es sich das Land erträumt - kann ohne eine solide Basis nicht umgesetzt werden und dafür müssen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Vor dem Hintergrund der am 18. März über die Staatskanzlei des Landes NRW veröffentlichten Mitteilung, dass neben Investitionen in die Zukunft des Landes - insbesondere in Bildung, Vorbeugung, Familien und Kommunen - und der Erhöhung von Einnahmen, für die Landesregierung gezielte Sparanstrengungen zu einer Haushaltspolitik der Verantwortung gehören, sehen diese Kürzungen unüberlegt und nach „der Rasenmäher-Methode“ vollzogen aus. Oder sollen hier lediglich die Gelder zur Zahlung der Altlasten der WestLB-Pleite zusammengekratzt werden? 


 

Nur 28 Eingangsklassen an Lüner Grundschulen erlaubt 


 

 Presseartikel der Stadtschulpflegschaft:

In dem Zeitungsartikel der RN vom 12.02.13, wurde nicht dargestellt, warum es nur 28 Grundschulklassen 2013/14 in Lünen gibt. Grund ist die in dem Artikel erwähnte neue Regelung unserer Schulministerin Frau Löhrmann. Die Rechnung ist relativ einfach, man nehme die Zahl der Anmeldungen, also 648 und teile dies durch 23 Kinder pro Klasse und erhält so gerundet die Eingangsklassenzahl von 28. Dieses „neue Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebotes in NRW“ gilt ab dem Schuljahr 2013/14. Man begründet die Einführung u.a. mit dem demografischen Wandel, der nicht akzeptablen Ungerechtigkeit bei der Bildung von kleinen Klassen und dem Wahlmotto „Kurze Beine – Kurze Wege“, um Grundschulschließungen zu vermeiden. Es sollen kleine Klassen an Standorten mit sozialen Brennpunkten gebildet werden und auch die Inklusion Berücksichtigung finden. D.h., diese ganzen Einflussfaktoren sollen innerhalb der Kommune ausgeregelt werden. Somit hat die Landesregierung die Probleme auf die Kommunen und vor allem auf unsere Kinder abgewälzt und schützt sich damit vor notwendigen Einstellungen von Lehrkräften. Der Rahmen wird vorgegeben, im Schnitt 23 Kinder pro Klasse, aber nicht weniger wie 15 und nicht mehr wie 29 Kinder. Im Einzelnen bedeutet dies für Lünen, wenn in einer Grundschule eine Klasse mit 17 Kindern gebildet wird, dann muss es an einer anderen Grundschule eine Klasse mit 29 Kindern geben. Das neue Konzept spart wieder Geld für die Bildung unserer Kinder ein, das Problem mit der Klassenbildung verlagert man auf die Kommunen und hier wird es Lösungen geben, die dazu führen werden, dass unsere Kinder von ihren Wunschgrundschulen abgelehnt werden und weitere Wege in Kauf nehmen müssen.
Unsere sogenannten Landesmütter Kraft und Löhrmann sparen hier auf Kosten unserer Kinder und schieben der Schulverwaltung den schwarzen Peter zu, obwohl man zur Landtagswahl versprochen hatte, dass gerade zum demographischen Wandel die Möglichkeit gegeben sein soll, kleine Standorte zu erhalten
Schule ist nichts von der Stange, sondern jede Schule muss eine maßgeschneiderte Lösung haben.

Es ist traurig und unverantwortlich, dass die Schulpolitik in unserem Land so weit weg ist von der Realität und dem Bedarf, so weit weg wie Lünen von Düsseldorf.


 

Sekundarschule nüchtern betrachtet! 


 

Ab Montag, 04.02.2013, entscheiden die Eltern, ob es in Lünen in Zukunft eine Sekundarschule - gebildet aus der Realschule Lünen-Brambauer und der ProfilSchuleLünen - geben wird. Nachdem der Rat der Stadt Lünen und die Bezirksregierung Arnsberg grünes Licht für dieses Projekt gegeben haben, sind nun die Eltern an der Reihe. Insgesamt benötigt diese neue Schulform mindestens 75 Anmeldungen. Unter diesen Voraussetzungen wird es ab dem Schuljahr 2013/14  dann keine Eingangsklassen mehr für die Realschule Lünen-Brambauer sowie die ProfilSchuleLünen geben. Doch was ist eigentlich eine Sekundarschule? Sie ist eine neue Schulform der Sekundarstufe I und umfasst die Klassen 5 bis 10. In erster Linie steht das längere gemeinsame Lernen im Vordergrund. Ziel ist, das jedes Kind individuell in seiner Lern- und Persönlichkeitsentwicklung unterstützt wird und dabei den bestmöglichen Schulabschluss erreichen soll und gleichzeitig – entsprechend den persönlichen Fähigkeiten, Wünschen und Interessen – ein Schulanschluss gelingt. Ganz nüchtern betrachtet, werden durch diese Schulform schwächere Schüler gefördert. Wie bei allen Dingen des täglichen Lebens, gibt es sicherlich auch bei der Sekundarschule Schattenseiten, die man nicht außer acht lassen darf und denen man – wenn sie frühzeitig erkannt werden – mit entsprechenden Maßnahmen entgegen treten muss. 


  

Klassenfahrten - wie geht es weiter? 

 

Zunächst hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Leipzig einem angestellten Lehrer Recht gegeben, der es als groben Verstoß gegen die Fürsorgepflicht angesehen hat, wenn Klassenfahrten systematisch vom Verzicht der Lehrer auf Erstattung der Reisekosten abhängig gemacht werden. Ähnlich lautet auch das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes in Münster (Az.: 1 A 1579/10), der einem beamteten Lehrer in dieser Frage zur Seite stand. Sowohl Lehrergewerkschaften als auch Elternverbände begrüßen diese Urteile und fordern die Landesregierung und das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW auf, sich der neu geschaffenen Sachlage aufgeschlossen zu zeigen, ohne dass dadurch die Durchführung von Klassenfahrten, die Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schulen sind, darunter leiden muss. „In einem ersten Schritt muss das Budget für Klassenfahrten um das doppelte von derzeit 6 Mio. € erhöht werden. Außerdem müsse ein Verteilungsmodus gefunden werden, der sich am nunmehr bestätigten Rechtsanspruch der Lehrer und nicht am vermuteten Bedarf von einzelnen Schulen oder Schulformen orientiere.“, so die GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer (Quelle: news4teachers/dpa). In Zukunft müssen allerdings auch die Eltern ein wachsames Auge auf die Entwicklung dieser Situation haben, denn eine Verschlechterung bei den Klassenfahrten darf es durch dieses Grundsatzurteil nicht geben.  


  

SSPL mit neuem Internetauftritt 

 

Die Stadtschulpflegschaft Lünen beginnt das Jahr 2013 mit einem neuen Internetauftritt unter dem Slogan "Ein Jahr des Handelns". Auf fast 70 neu strukturierten Seiten stellt sich die SSPL-Homepage nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich neu auf. "Übersichtlicher" lautet das Zauberwort.  Neu ist auch, dass die Schulpflegschaften aller Lüner Schulen nun eine eigene Seite auf der SSPL-Homepage bekommen, auf der sie sich vorstellen und ihre Wünsche und Ziele für die laufende Amtszeit darstellen können. "Informationsfluss ist nun einmal das A und O im Hightech-Zeitalter!", ist da die einhellige Meinung des SSPL-Vorstandes und der soll in Zukunft mindestens einmal pro Woche neueste Informationen aus dem Bereich Schule an alle Eltern mit schulpflichtigen Kindern weitergeben.  


  

Fluch und Segen sozialer Netzwerke, denn das Internet vergisst nie! 

 

Aus Sicht der Stadtschulpflegschaft Lünen sollte beim Thema „Nutzung von sozialen Netzwerken“ nicht mit Verboten, sondern mit gezielter Aufklärung reagiert werden. Sinnvoll wäre es, das Thema „Soziale Netzwerke“ in die einschlägigen sozialwissenschaftlichen Curricula der Schulen aufzunehmen. Im Rahmen einer Unterrichtsreihe sollte den Schülerinnen und Schülern der Umgang mit den neuen Medien vermittelt werden. Ein Ergebnis könnte ein „Ehrenkodex für die Nutzung von sozialen Netzwerken“ sein, den die Schüler selber erarbeiten und unterzeichnen. Denn so besteht die Möglichkeit, das die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema auseinander setzen und die Hintergründe und Risiken ihres Handelns verstehen und erkennen. Eine wichtige Erkenntnis sollte auch sein, dass das Internet nie vergisst! 


 

Hausordnung contra Facebook 

Das Lüdinghauser Gymnasium Canisianum will mit einer verschärften Hausordnung gegen Cyber-Mobbing seiner Schülerinnen und Schüler in sozialen Netzwerken vorgehen. Diese geplante Maßnahme hat nicht nur in Lüdinghausen für Aufregung gesorgt. Auch in Lünen wird dies u.a. in der örtlichen Presse und auch auf Facebook diskutiert. Auf Nachfrage, wie er die Sachlage einschätze, gab der 1. Vorsitzende der SSPL, Walter Jaworek, folgendes Statement dazu ab. Die SSPL wird bei der Vorstandssitzung am 22. Januar dieses Thema auf seiner Agenda haben. Walter Jaworek ist allerdings zwiegespalten, ob ein generelles Verbot  von Einträgen zur eigenen Schule und den Schülern der richtige Weg sei. Er plädiere für eine bessere Aufklärung der Schülerinnen und Schüler, welche Auswirkungen negative Einträge haben können. Er favorisiert in diesem Zusammenhang eine schulinterne Plattform, die sich diesem Thema annimmt, um dort über Probleme zu sprechen oder ggf. andere Lösungswege aufzuzeigen. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben,  dass die weiterführenden Schulen in Lünen bereits seit längerer Zeit die unterschiedlichsten Maßnahmen ergriffen haben, um dem Trend des Cyber-Mobbings entgegen zu treten. 


 

2013 - Ein Jahr des Handelns! 

 

Das neue Jahr ist noch frisch und das Ende der Weihnachtsferien naht. Grund genug, bereits jetzt wieder den Fokus auf die vor uns liegenden Aufgaben zu richten, denn 2013 soll für uns ein Jahr des Handelns werden. Dazu müssen wir unsere Stärken bündeln, unsere Meinungen und Standpunkte klar definieren aber auch einmal Finger in Wunden legen dürfen, wenn es nötig erscheint. Als eine der größten Interessenvertretungen dieser Stadt haben wir nicht nur die Pflicht, sondern auch das Recht dazu. Lassen Sie uns 2013 zu einem erfolgreichen Jahr für die Stadtschulpflegschaft Lünen und damit für alle am Komplex Schule beteiligten Personen gestalten.


Ihr Walter Jaworek 

 

Weihnachten 2012 

 

 


 

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