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Glossar
Am 20.11.2011 besuchte eine Abordnung der SSPL zusammen mit einer Abordnung der Schulverwaltung auf Einladung der
Bädergesellschaft in person Hr. Loddoch das neue Lippebad. Die Besichtigung erfolgte während der Benutzung des Bades durch
verschiedene Schulen. Die Abordnung der SSPL zeigte sich grundsätzlich zufrieden mit dem neuen Bad, das eine gute Akustik
aufweist, so das sich die Klassen nicht gegenseitig stören, hell und freundlich gestaltet ist und auch eine Hilfestellung
durch die Bademeister vorsieht, sollte ein Lehrer ausfallen(laut Aussage Hr. Loddoch).
Probleme sah die SSPL unter anderem noch in der Logistik, in den Umkleiden, bei denen es Engpässe während der
Umkleidezeiten gibt und bei der Beaufsichtigung der Schüler. Eine genauere Stellungnahme der SSPL wird nach weiterer Prüfung
der Fakten geben.
Am Dienstag, den 18.10.2011, um 19:30 Uhr fand an der Ludwig-Uhland-Realschule die 18. Mitgliederversammlung der SSPL
statt.
Aufgrund des "altersbedingten" (Schulabschluss der Kinder) Ausscheidens einiger Vorstandsmitglieder standen mehrere Wahlen
auf der Tagesordnung: 1. Vorsitzender bleibt Walter Jaworek, neuer 2. Vorsitzender ist Andreas Peterman (LUR), der in
Personalunion auch die Pressearbeit der SSPL übernimmt.
Zur Kassiererin wurde Benita Liedtke-Lehmann (LUR) gewählt, neuer Schriftführer ist Michael Renneberg (FSG).Beisitzer im
neuen Vorstand sind Frank Bremmer (RSB), Stefanie Paulus (GAH), Rudi Fröhlich (HBS), Norbert Kulozik (FSG) und Ralf Seeger
(FSG). Schlussendlich stellten sich Herbert Pilch (GSG) und Susanne Kiesel (GSG) als Kassenprüfer zur Verfügung.
RN-Foto Beuckelmann
Im Mittelpunkt der 18. Vollversammlung standen die Themen "Verkehrserzeihung in den Grundschulen" durch die Lüner Polizei,
"Schwimmunterricht im neuen Lippebad", sowie das Thema "Inklusion an Lüner Schulen".
Auf Anfrage der Grundschule Am Heikenberg und der Gemeinschaftsgrundschule Horstmar-Niederaden sollen die Möglichkeiten der
Verkehrserzeihung an Lüner Grundschulen unter Einbeziehung des Verkehrsübungsplatzes an der Dammwiese mit der Lüner
Polizei erörtert werden.
Nach der Eingewöhnungsphase im Lüner Lippebad möchte sich die SSPL ein Bild vom Schwimmunterricht machen und Fragen und
Sorgen der Eltern aufnehmen, sammeln und mit den Verantwortlichen diskutieren. Wenn möglich soll dazu ein Ortstermin
stattfinden.
Einen großen Raum nahm die Diskussion zum Thema "Inklusion" ein: Wie können Schüler wann und mit welchem Handicap an welchen
Schulen unterrichtet werden? Ralf Seeger berichtete über die Podiumsdiskussion im Rahmen des Lüner Dialoges vom 13.10.2011.
Festgestellt wurde, dass viele Fragen zu den im Rahmen der Diskussion verwendeten Begriffe zu beantworten sind. Was versteht
man unter "LB" (lernbehindert) oder "EB" (emotional sozial behindert), was unter "GU" (gemeinsamer Unterricht)? Zur nächsten
Mitgliederversammlung soll ein entsprechendes Arbeitspapier erstellt werden. Eingeladen sind alle an diesem Thema
interessierten Eltern am 15.11.2011, um 19.00 Uhr, am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.
Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen stellt neue Broschüre zur Schüler-Unfallversicherung vor:
"In der Schule dürfen neben dem Lernen Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen - ob in der Sportstunde oder auf dem Pausenhof.
Für die Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder in der Schule jederzeit gut geschützt sind. Dazu trägt die
Schüler-Unfallversicherung maßgeblich bei."

Broschüre zur Schüler-Unfallversicherung [PDF]
"Vier Klassen in vier Becken und acht Umkleiden" titelte die WR am 31.03.2011.
Ein erster Entwurf der Schulverwaltung zur Verteilung der Schwimmzeiten liegt vor, dem die SSPL eine ganz einfache Rechnung
gegenüberstellt:
Laut Schulentwicklungsplan gab es im Schuljahr 2009/2010 insgesamt 152 Grundschulklassen, rein mathematisch also 71 Klassen
in den 3. und 4. Klassen. Bei nur einer Schwimmstunde je Klasse und Woche werden also täglich 14 Stunden im Lippe-Bad
benötigt; Pardon, da 4 Klassen gleichzeitig Schwimmunterricht erhalten sind es nur 3,5 Stunden.
Eine zweite Schwimmstunde würde den Bedarf allein schon bei den Grundschulen auf 7 Stunden täglich in die Höhe treiben.
D.h. bei einem Unterrichtsbeginn um 8.00 Uhr, ohne Berücksichtigung von Pausen, wäre die Belegung des Lippe-Bades
täglich bis 15.00 Uhr ausgeschöpft. Wo bleiben da die Zeiten für die weiterführenden Schulen?
Auf Nachfrage der Westfälischen Rundschau erläuterte die SSPL ihre Bedenken: Da je Schwimmklasse zwei Lehrkräfte anwesend
sein müssen und vor dem Hintergrund längerer Fahrzeiten, müssen wir davon ausgehen, dass Schwimmunterricht durch anderen
regulären Sportunterricht ersetzt wird. Dieses Vorgehen spart Zeit und Personal, führt jedoch auf der anderen Seite zu
Engpässen bei den Hallenbelegungen, auch hier sind Kapazitätsengpässe absehbar.
"Es muss noch einiges beredet werden", so Ralf Seeger.