Stadtschulpflegschaft Lünen

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2010

15. Mitgliederversammlung der SSPL
1. Treffen der Gruppe "Grundschulen"
"Elternmitwirkung stärken – Landeselternrat einführen"

2009

SSPL bildet "schulformspezifische" Gruppen
4. Elternmitwirkungsseminar
Mitgliederversammlung der LEK NRW
14. Mitgliederversammlung der SSPL
"Schulkioske: süße Pausen"
Schulanfänger unterwegs - Eltern in den Startlöchern
Unterrichtsausfall in Lünen
Unterrichtsausfall aus Sicht des MSW
Materialien der SSPL
Informationen der Landeselternkonferenz
Jugend und Alkohol
12. Mitgliederversammlung der SSPL
Das Dilemma mit der Schulpolitik

2008

Gesprächsrunde mit den Schulpflegschafts- vorsitzenden der Hauptschulen
3. Elternseminar zum Thema "Schulmitwirkung"
2. Mitgliederversammlung der LEK
11. Mitgliederversammlung der SSPL
Kritik an Bus-Fahrplänen der VKU
G8 ist ein Konstruktionsfehler
Neue Elternzeitschrift des nordrhein-westfälischen Schulministeriums
Reinigungssituation an Lüner Schulen - Gespräch mit Schulverwaltung
Grundschulneubau in Lünen-Süd ohne Alternative
Kleinschwimmhalle Brambauer reparieren!
Musical gegen Gewalt
Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport
Demonstration gegen Lehrermangel
Schulverwaltung soll Informationen steuern
Rundreise gestartet
Als vollen Erfolg ...
Kopfnotendemo in Düsseldorf
Treffen mit den Schülervertretern
Demonstrationen in Düsseldorf
Treffen mit der Schulverwaltung

2007

SSPL tritt der Landeselternkonferenz bei
9. Vollversammlung - Holzauge sei wachsam
Der Nikolaus war da
Forum der SSPL
Plattform für Schülervertreter
AG LUSt hat getagt
2. Elternseminar zum Thema "Schulmitwirkung"
AG Schulkonzept hat getagt
Neubau und Altbau in Lünen-Süd?
Besuch der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport in Dortmund
Appell an die Lüner Ratsfraktionen
Schulanfänger unterwegs ...
SSPL nimmt Kontakt zu Dortmunder Stadtelternschaft auf
8. Mitgliederversammlung der SSPL
Oktoberfest in Lünen-Süd
SPD Bürgerversammlung zum Thema "Wieviele Schulen braucht die Innenstadt?" am 1.8.2007
Rat-Tour 2007 am 17.05.2007
SPD Bürgerversammlung zum Thema "Neubau einer Grundschule Lünen-Süd" am 09.05.2007

17. Mitgliederversammlung der SSPL

Zwei Schwerpunktthemen wurden im Rahmen der 17. Mitgliederversammlung behandelt: 1. "Entwurf des Schulentwicklungsplans der Stadt Lünen" und 2. "Zusammenarbeit Schule und Eltern".
Zu beiden Themen konnte die SSPL an diesem Abend Gäste begrüßen. Der Entwurf des Schulentwicklungsplans wurde von Herrn Grundmann, vom Schulverwaltungsamt, vorgestellt. Zum Thema Zusammenarbeit Schule und Eltern referierte Herr Dr. Czischke, Schulleiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. Beide Referenten standen anschließend auch für eine Diskussion mit den Elternvertretern der SSPL zur Verfügung.

Entwurf des Schulentwicklungsplans auf den Seiten der Stadt Lünen als Download [PDF-Dokument].

Sehr rege und kontrovers wurde der Entwurf des Schulentwicklungsplans diskutiert: Im wesentlichen störten sich die Elternvertreter an logisch zunächst nicht nachvollziehbaren Darstellungen. Wie kann an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule eine 4-Zügigkeit beschlossen werden, wenn der Schulentwicklungsplan für 2011/2012 eine Anmeldezahl von 101 Schülern dokumentiert, tatsächlich aber 215 Schüler angemeldet worden sind? Wie können die Gymnasien bei 274 angemeldeten Schülern eine 9-Zügigkeit erreichen ohne die Kapazitätsgrenzen zu überschreiten, mit anderen Worten: in wievielen Fällen muss die Obergrenze von 30 Schülern pro Klasse überschritten werden?
Die demografische Entwicklung dient im Bereich Bildung oft als Rechtfertigung für Schulschließungen. Aus Sicht der Eltern, Schüler und Lehrer bietet aber die demografische Entwicklung die einmalige Chance mit der Bildung kleinerer Klassen, mit der Bereitstellung zusätzlicher pädagogischer Angebote (Stichwort "Individuelle Förderung"), mit der Gestaltung von Sozialräumen (SV-Raum, Räume für Elterngespräche, Seelsorge, etc.) unseren Kindern eine optimale Ausbildung zu bieten.

Anmerkungen der SSPL zum Entwurf des Schulentwicklungsplans [PDF-Dokument].

Die SSPL hat sich mit der Schulverwaltung darauf verständigt, im Mai 2011, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung das Thema "Schulentwicklungsplan" noch einmal zu vertiefen. Einladen möchte die SSPL neben der Schulverwaltung, auch die bildungspolitischen Sprecher der Parteien, alle interessierten Eltern, Elternvertreter und Lehrer.


Der Vortrag von Herrn Dr. Czischke führte zu Erstaunen in der Elternschaft. Er zeigte, wie ein Miteinader zwischen der Schule und den Eltern gestaltet werden kann. Thematisiert wurden die Bereiche "Information" (Wie werden Eltern über das Schulleben im Allgemeinen und wichtige Angelegenheiten im Speziellen informiert?), "Kommunikation" (Wie ist der Austausch zwischen Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern organisiert?) und "Mitwirkung/Mitarbeit" (Welche Möglichkeiten der Mitwirkung haben Eltern? Welche Projekte laufen aktuell mit Mitarbeit der Eltern?).


Wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich bei unseren Gästen.


16. Mitgliederversammlung der SSPL

Am Mittwoch, den 27.10.2010, um 19:30 Uhr fand am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium die 16. Mitgliederversammlung der SSPL statt.

Im Mittelpunkt der 16. Vollversammlung stand das Beispiel der Grundschule Lünen-Süd anhand dessen noch einmal die Arbeit der SSPL - und insbesondere das Schulkonzept - dargestellt wurde:

Walter Jaworek erläutert anhand von Fotos der alten Grundschule Lünen Süd die Ideen und Gedanken, die zum Schulkonzept der SSPL geführt haben. Schon im Jahr 2007 stellte die SSPL ihr Konzept vor und wirkte auch weiter bei Palnungsgesprächen aktiv mit. Fragestellungen, wie Raumbedarf (2,5 qm pro Schüler), zusätzliche Räume für individuelle Förderung und zweckmäßige Sozialräume wurden bearbeitet. Auch mit dem Vorschlag des ehemaligen Rektors Herrn Bauer zu einem angegliederten Sozialzentrum, insbesondere auch vor dem Hintergrund effektiver Elternarbeit setzte sich die SSPL auseinander. Heute ist das im Bau befindliche Gebäude fast fertiggestellt und soll im nächsten Jahr den Schulbetrieb aufnehmen. Die Arbeit hat sich gelohnt.

Zwei weitere Vorschläge des Schulkonzeptes sollen weiter verfolgt werden. Trotz oder wegen geänderter Rahmenbedingungen, z.Bsp. das Konzept des "längeren gemeinsamen Lernens" (Klasse 1 bis 6) hält die SSPL an einer weiteren neuen Grundschule Lünen-Mitte fest. Die zusammenlegung der drei Lüner Hauptschulen ist unter dem Aspekt "Dreigliederiges Schulsystem" oder doch eine neue "Gemeinschaftsschule" neu zu diskutieren.

Anhand der Vielzahl aktueller Themen hat die Mitgliederversammlung vorgeschlagen in regelmäßigen Abständen eine Stellungnahme der SSPL zu erarbeiten, zu bestimmten Themen mit dem Schulträger zu diskutieren und eine gemeinsame Position auch zu publizieren.
Ein weiteres sichtbares Zeichen für eine breitere Basis der Arbeit wurde bei den abschließenden Wahlen des Vorstandes deutlich, dieser besteht jetzt aus 1 Elternvertretern:

neuer SSPL-Vorstand



















Vorstand der SSPL: R. Seeger, S. Stein, D. Franke, M. Gregor, H. Pilch, W.Jaworek, M. Renneberg, R. Gröning, N. Kulozik, Renate Plaacke (von links) - nicht auf dem Foto B. Liedtke-Lehmann

Foto Seeger

1. Informationsabend für Grundschuleltern

Am 05.07.2010 führt die SSPL den 1. Informationsabend für "werdende Grundschuleltern", um 19.30 Uhr in der "Stadtinsel" (In der Geist) durch. Diese Veranstaltung, mit dem Thema "Unser Kind kommt in die Schule - was nun?", greift neben der Motto-Frage weitere Fragestellungen auf: "Was kommt auf uns zu?", "Was können wir Eltern tun, damit unsere Kinder positive Erfahrung machen dürfen?", "Was wollen wir?", "Wer sind wir?" oder "Was ist die SSPL?".

Seit Ende Mai haben wir über die Kindergärten Informationsmaterial verteilt, welches wir Ihnen nachfolgend noch einmal zur Verfügung stellen.

» Flyer
» Poster
» Visitenkarten


Über Ihre Fragen und/oder Ihre Anmeldung würden wir uns sehr freuen - auch der Planung wegen - und sind für Sie jederzeit (per E-Mail) oder in den frühen Abendstunden (telefonisch) erreichbar.

1. Vorsitzender
Ralf Seeger
Rudolf-Breitscheid-Str. 5, 44536 Lünen
Tel. 02306/12295, E-Mail seeger(at)sspl.de
2. Vorsitzender
Walter Jaworek
Spichernstr. 18e, 44532 Lünen
Tel. 02306/42222, E-Mail jaworek(at)sspl.de


Internet ABC

Mit dem "Internet ABC" steht ein neues Portal für Kinder, Eltern und Pädagogen zur Verfügung, dass die Medienkompetenz födern möchte. Insbesondere Eltern, die Fragen rund um das Thema "Internet" haben finden hier Antworten auf viele Fragen. Am besten direkt mal reinschauen.

» Internet ABC

Empfehlungen für die Bildung

In seinem neuesten Newsletter - 26.01.2010 - berichtet der Landtag NRW von zwei Anhörungen des Ausschusses für Schule und Weiterbildung zu den Themen "Zur Notwendigkeit der Reform der nordrhein-westfälischen Schulorganisation" und "Abschaffung der Grundschulempfehlung". An Stelle der Grundschulempfehlung soll ein "stufenübergreifender individueller Lernentwicklungsbericht" treten.

» "Zur Notwendigkeit der Reform der nordrhein-westfälischen Schulorganisation" [PDF]
» "Abschaffung der Grundschulempfehlung" [PDF]

15. Mitgliederversammlung der SSPL

Am Montag, den 19.04.2010, um 19:30 Uhr fand an der Heinrich-Bussmann-Schule die 15. Mitgliederversammlung der SSPL statt.

Workshop zum Thema "Arbeitsplatz Schüler"

Die Teilnehmer analysierten den aktuellen Standardschülerarbeitsplatz und arbeiteten Verbesserungsmöglichkeiten heraus. Die Parameter, die den Standardschülerarbeitsplatz charakterisieren, lassen sich in drei Bereiche gliedern:

» "Schulkonzept"

Fragestellungen, die den "Schülerarbeitsplatz" wesentlich beeinflussen oder beeinflussen werden sind die "Einführung der Gemeinschaftsschule", wie von SPD und GRÜNEN gefordert oder doch die Beibehaltung des "Dreigliederigen Schulsystems", die Gestaltung der gymnasialen Ausbildung als "G8" oder der Wunsch nach "Längerem gemeinsamen Lernen" (u.a. Grundschule bis Klasse 6).
Wie Bildungspolitiker diese Fragen beantworten und welche Konzepte entwickelt werden ist aktuell vom Ausgang der Landtagswahlen am 09. Mai 2010 abhängig.

» "Qualitätsanlyse"

Abhängig von der Haushaltslage des Schulträgers - der Stadt Lünen - ist die Optimierung der Qualität von Schulgebäuden und Schulumfeld. Qualitätsmarkmale der Schulgebäude sind unter den Stichworten "Licht", "Luft", "Wasser" und "Abfall" zusammen zu fassen. Aber auch die Einrichtung von Klassen und Fachräumen, sowie die Bereitstellung erforderlicher Sozialräume ich zu nennen. Im Rahmen des Stichwortes "Schulumfedl" ist die Gestaltung von Schulhöfen, die Verkehrssituation, Schulwege bzw. Schulbusse zu diskutieren.

» "Personal"

"Welches Personal benötigt eine Schule?" - Antwort: Lehrer! Dass diese Antwort leider nicht mehr ausreicht stellte sich am Ende der Diskussion deutlich heraus. Schulleitungen und Kollegien sind heute mit sovielen Aufgaben - über das eigentliche Lehren hinaus - betreut, dass viele zusätzliche Kräfte eingestellt werden müssten: Sekräterinnen- und Hausmeisterstellen wurden in den letzten Jahren gekürzt, Schulpsychologen, Sozialarbeiter oder Seelsorger werden - wenn überhaupt - nur gemeindeübergreifend finanziert. Was ist aber mit "Betreungskräften"?
Fazit: Es fehlt an allen Ecken und Enden. Erfolgreich Schulen können diese Kräfte nur in Eigenregie akquirieren.


1. Treffen der Gruppe "Grundschulen"

Zum 1. Treffen der Gruppe "Grundschulen" am 25.01.2010 trafen sich 10 Vertreter von 6 Grundschulen, wegen der schlechten Witterungsbedingungen waren leider einige Absagen eingegangen.

Im Vordergrund standen das Kennenlernen, sowie der Erfahrungsaustausch zu "erfolgreichen" Aktionen, aber auch Problemen an den jeweiligen Schulen.
Im Rahmen der Gesprächsrunde wurde vereinbart, ein Netzwerk zum Informationsaustausch, Hilfestellung zur Organisation von Elterninformationsveranstaltungen oder Kontaktvermittlung zu verschiedenen Ansprechpartnern im Umfeld "Schule" einzurichten. Eine Plattform zum Informationsaustausch ist das Forum der SSPL, hier steht ein neuer Bereich "Grundschulen" zur Verfügung. Aber auch Wünsche zu Informationen über bestimmte Themen ("Umgang mit neuen Medien", "Sucht und Gewaltprävention", ...) wurden vorgetragen. Hierzu ist ein neuer Bereich "Grundschulen" auf der Homepage eingerichtet, auf dem Protokolle, Linklisten zu verschiedenen Themen oder auch eine Übersicht zu den Arbeitsergbnissen zu finden ist.

"Elternmitwirkung stärken – Landeselternrat einführen"

Am 13.01.2010 fand eine Anhörung der Elternverbände auf Landesebene vor dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung (A14) des Landes NRW statt. Der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die gesetzlich verankerte, gemeinsame Elternvertretung auf Landesebene vor.
Die Elternvertretungen sind als privatrechtliche Vereine organisiert; sie sind in den einzelnen Landesteilen sehr unterschiedlich repräsentiert und auch die finanzielle Ausstattung variiert erheblich. Während die Stadtschulpflegschaften auf kommunaler Ebene mit einer Stimme für die Eltern sprechen und damit die Möglichkeit haben, die Interessen von Eltern, Schülerinnen und Schülern gegenüber Verwaltung und Politik stark zu vertreten, führt die Zersplitterung der Elternvertretung auf Landesebene zu einer Schwächung des Einflusses der Eltern in schulpolitischen Fragestellungen. Die Erfahrung zeigt, dass die einzelnen Elternvertretungen gegeneinander ausgespielt werden und dabei die Interessen der Kinder und Jugendlichen als Gesamtheit aus dem Blick geraten.
» zum kompletten Antrag (Drucksache 14/9423) [PDF]

Ralf Seeger zeigte sich sehr überrascht, dass die Mehrheit der vertretenden Elternverbände die Einrichtung eines Landeselternrates ablehnten. In erster Linie ist wohl der Verlust von politischem Einfluss der Vertretungen oder eher der Vertreter Grund für die Ablehnung. Die eingeladene Vertreterin des Landeselternrates Baden-Württemberg stellte demgegenüber die gemeinsame Arbeit der Elternvertretungen in BW sehr positiv dar.
Einzig die Landeselternkonferenz NRW, der Landesverband der "Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule", die Landeselternschaft der Grundschulen, sowie die Landesarbeitsgemeinschaft "Gemeinsam Leben, gemeinsam Lernen" stimmten dem Antrag zu. Eine detaillierte Ausgestaltung des Landeselternrates könnte nach ihrem Verständnis gemeinsam gestaltet werden.
» Übersicht der Stellungnahmen

SSPL bildet "schulformspezifische" Gruppen

Im Rahmen der "1. Offenen Vorstandssitzung" diskutiert die SSPL die Bildung von schulformspezifischen Gruppen. Zunächst wurde die Einrichtung einer "Grundschulgruppe" beschlossen, die erstmalig am 25.01.2010, um 19.00 Uhr in der Stadtinsel trifft. Eine der ersten Aktivitäten dieser Gruppe soll die Information "werdender Grundschuleltern" sein, die u.a. durch einen Informationsabend am 05.07.2010 abgerundet wird.

Weitere Gruppen sollen für Haupt- und Realschulen bzw. Gesamtschulen und Gymnasien gebildet werden. Alternativ ist aber auch die Bildung nach den Sekundarstufen möglich.

Zu den thematischen Schwerpunkten der Gruppen sind entsprechende Seiten auf der SSPL-Homepage eingerichtet. Für die Mitwirkung in den Gruppen sind Vertreter aller Schulen eingeladen. Zu einzelnen Themen natürlich und insbesondere auch alle Eltern, die sich hier engagieren möchten.

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4. Elternseminar zum Thema "Schulmitwirkung"

14 Elternvertreter nahmen in diesem Jaher am Elternmitwirkungsseminar der SSPL teil. Leider reichte die Zeit nicht um alle Themen ausführlich zu behandeln. Nichtdestotrotz konnten in lebhaften Diskussionen die Grundlagen der Elternmitwirkung dargestellt und hinterfragt werden. Für eine Vertiefung einzelner Themen besteht die Möglichkeit im Rahmen der AG Schulmitwirkung weitere Veranstaltungen anzubieten.

Teilnehmer des EMSDie Erwartungen an das Elternmitwirkungsseminar sind mittlerweile sehr differenziert: Elternvertreter, die gerade erst gewählt wurden, möchten sich zunächst vor allem über die rechtlichen Grundlagen, die an dem Thema "Schule" beteiligten Organe und deren Struktur sowie den zu erwartentenden Aufgaben und Anforderungen informieren.
Erfahrene Elternvertreter möchten dagegen über Neurungen bei den rechtlichen Rahmenbedinungen informiert werden oder suchen den Erfahrungsaustausch. Für die SSPL ist dies immer wieder eine Herausforderung, diese Themenvielfalt - u.a. durch die geplante Umstrukturierung - zu bewältigen.

An dieser Stelle könnten spezielle Inhalte das Elternmitwirkungsseminares - wie aus dem Kreis der Elternvertreter vorgeschlagen - in weitere Erweiterungsseminare (Module) ausgegliedert und im Rahmen der "AG Schulmitwirkung" durchgeführt werden.

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Mitgliederversammlung der Landeselternkonferenz

Landeselternkonferenz NRW wählt neuen Vorstand

Die Landeselternkonferenz NRW vertritt die Interessen der Stadt-, Kreis- und Gemeindeschulpflegschaften in NRW. Die LEK NRW ist der einzige Verband, in dem die Eltern aller Schulformen in NRW gleichberechtigt vertreten sind. Die LEK NRW versteht sich als Vorbild und Vorläufer einer durchgewählten Elternvertretung aller Schulformen auf Landesebene. Sie hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 07.11.2009 im nordrhein-westfälischen Landtag einen neuen Vorstand gewählt, der nun nach seiner konstituierenden Sitzung am 26.11.2009 offiziell seine Arbeit aufgenommen hat.
Wiedergewählt zum Vorsitzenden wurde Eberhard Kwiatkowski (Velbert). Er wird unterstützt durch die neu gewählten Stellvertreter Dr. Barbara Balbach (Ahaus) und Ralf Seeger (Lünen), die Beisitzer Dr. Hartmut Dutz (Bonn), Monika Landgraf (Dortmund), Kerstin Schmidt-Petrol (Dortmund), Angela Lehmenkühler (Soest) und die für diverse Aufgaben kooptierten Vorstandsmitglieder Cornel Kranen (Jülich) und Helmut Doedens (Hilden).
Der neu gewählte Vorstand freut sich darauf, auch in den kommenden drei Jahren den konstruktiv kritischen Dialog in schulischen Bildungsfragen mit allen bildungspolitischen Entscheidungsträgern in NRW zu führen und die Anliegen der Eltern aller Schulformen auf der kommunalen Ebene und im Land zur Verbesserung der Bildungslandschaft in NRW zu vertreten.

14. Mitgliederversammlung der SSPL

Am Donnerstag, den 22.09.2009, um 19:30 Uhr fand in der Heinrich-Bussmann-Schule die 14. Mitgliederversammlung der SSPL statt.

Im Mittelpunkt der 14. Vollversammlung stand die Vorstellung eines Konzeptes zur Arbeit der SSPL. Das Konzept sieht vor weiteren interessierten und engagierten Eltern die Möglichkeit zu geben in der SSPL mitzuarbeiten. Die Vielzahl der aktuell bearbeiteten Themen macht eine Arbeitsteilung - insbesondere bei schulformspezifischen Themen - erforderlich.

Konzept zur neuen "Teamarbeit in der SSPL"

Geplant ist schulformspezifische Arbeitsgemeinschaften zu bilden, in die JEDE Schule mindestens einen Vertreter entsendet. Wie sich diese Arbeitsgemeinschaften bei den weiter-führenden Schulen zusammensetzen ist ggf. im Einzelfall vom Thema abhängig.
Wichtig ist für die SSPL in Sachfragen die Kompetenzen der Elternschaft zu nutzen um als kompetenter Gesprächspartner für Politik und Verwaltung weiter zur Verfügung zu stehen. Dies gilt insbesondere auch für die Präsenz der SSPL in einem neu zu bildenden Ausschuss zu Bildungsthemen und -fragen.
Diskutiert wurden u.a. Fragen zu den Themen "Entwicklung der Lüner Schullandschaft" (Neubau von Schulen, Sanierung von Schulgebäuden, Entwicklung von Sportstätten), Übermittagbetreuung an weiterführenden Schulen (Bereitstellung von Mensen und ins-besondere weiteren Räumlichkeiten für Angebote neben der im Vordergrund stehenden Ver-pflegung, Qualität der Schulverpflegung), Rechtliche Situation der Elternmitwirkung in "Offenen Ganztagseinrichtungen - OGATA", alternative Unterrichtsmodelle (Lehrerraum-prinzip, 60-Minuten-Stunde).
Ein weiteres sichtbares Zeichen für eine breitere Basis der Arbeit wurde bei den ab-schließenden Wahlen des Vorstandes deutlich, dieser besteht jetzt aus 14 Elternvertretern:

neuer SSPL-Vorstand



















Vorstand der SSPL: M. Renneberg, D. Steier, D. Franke, F. Seeger, O. Thiedemann, A. Müller, R. Seeger, R. Gröning, W.Jaworek, N. Schwarz-Steinbrich, R. Schmidt, S. Stein, H. Pilch, B. Liedtke-Lehmann und M. Gregor (von links) - nicht auf dem Foto N. Kulozik

Foto Seeger

"Schulkioske: süße Pausen"

Bericht der WDR ServiceZeit zum Thema "Schulverpflegung"

Allerorts wird empfohlen, bei Kindern und Jugendlichen auf eine gesunde Ernährung zu achten. Da überrascht es doch sehr, dass gerade in Schulkiosken überwiegend Ungesundes angeboten wird.
„Eine ausgewogene, bedarfsgerechte Ernährung ist für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und die aktuelle und zukünftige Gesundheit der Kinder und Jugendlichen von hoher Bedeutung“, so steht es auf einer Internetseite des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen. Doch wie sieht die Schulwirklichkeit aus?
(www.wdr.de/tv/servicezeit/familie/sendungsbeitraege/2009/0916/01_schulkioske.jsp)

» mehr [WDR ServiceZeit]

» Arbeitsgemeinschaft "Schulverpflegung" der Hochschule Niederrhein
» Empfehlungen zur Mittagsverpflegung (Ministerium für Schule und Weiterbildung)
» Schule + Essen = Note 1 (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)
» Qualitätsstandards für die Schulverpflegung


Schulanfänger unterwegs - Eltern in den Startlöchern

Das neue Schuljahr 2009/10 ist gerade eine Woche alt, da sind wir Eltern schon gefordert: Die ersten Unterrichtsausfälle sind zu verzeichnen, die Umstrukturierung der Lüner Schullandschaft wirft einige Schatten und von Elternrechten laut Schulgesetz haben einige Lehrer noch nichts gehört.

Liebe Eltern, regelmäßig berichtet die Presse über Unzulänglichkeiten des Bildungssystems, zwischen den großen Parteien unseres Landes herrscht ein ideologischer Streit über Schulformen (Hauptschule, Gesamt- bzw. Gemeinschaftsschule). Sie wollen die bestmögliche Schulausbildung für Ihr Kind und haben eine Menge Fragen? Natürlich ist jede Schule und jeder Klassenlehrer bemüht diese zu beantworten, wir - die SSPL - möchten Ihnen ein zusätzliches Angebot zur Verfügung stellen. Wir haben in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass "Elternmitarbeit" in der Schule durchaus gefragt ist, im Förderverein, in der Schulbücherei, bei Schulfesten oder im Rhmen der Betreuung. Bei der "Elternmitwirkung" ist die Schule da oft schon sehr viel distanzierter.

Wir bieten Ihnen an sich - u.a. im Rahmen unseres Elternmitwirkungsseminares am 12.09.2009 - das Rüstzeug für ein Amt, z.B. als Klassenpflegschaftsvorsitzender anzueigenen. Aber auch ohne Amt stehen wir Ihnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Als SSPL vertreten wir die Lüner Schulen gegenüber dem Schulträger, der Stadt Lünen und als Mitglied der Landeselternkonferenz indirekt auch gegenüber der Landesregierung. Jede Schule entsendet turnusmäßig einen Delegierten in die Stadtschulpflegschaft, vielleicht sind Sie an einer Mitarbeit interessiert. Wir freuen uns über jeden Mitstreiter.

» Flyer "Eltermitwirkung" [PDF]
» Einladung "Elternmitwirkungsseminar" [PDF]
» Anmeldung "Elternmitwirkungsseminar" [PDF]


Unterrichtsausfall in Lünen

Am 20. Mai 2009 stellte Rainer Schmeltzer (Landtagsabgeordneter der SPD) die Ergebnisse von "86 Kleinen Anfragen" in der Presse dar:
"Die 4.000 fehlenden Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen erzeugten insgesamt einen Unterrichtsausfall von rund 4 Millionen Stunden. Darüber hinaus entstünden pro Schuljahr durch die Erteilung von Kopfnoten 1 Million Stunden Unterrichtsausfall. Nicht eingerechnet seien dabei die Unterrichtsausfälle, die durch Krankheit verursacht würden. Das Schulministerium selbst gehe in seiner Unterrichtsausfallstatistik für 2008 allerdings davon aus, dass "rund die Hälfte des ersatzlosen Unterrichtsausfalls krankheitsbedingt war", also rund 1,25 Millionen Stunden. "Der Unterrichtsausfall in Nordrhein-Westfalen summiert sich dementsprechend insgesamt auf mehr als 5 Millionen Stunden. Allein der Unterrichtsausfall in Lünen beträgt 31.110 Stunden."

Für Lünen werden konkret folgende Zahlen genannt:
"In Lünen sind insgesamt 31 Lehrerstellen nicht besetzt. Besonders betroffen sind davon die Grundschulen mit 14,5 fehlenden Lehrkräften in Lünen und das Berufskolleg mit 8,3 fehlenden Lehrerinnen und Lehrern. Darüber hinaus säßen in 52 Schulklassen in Lünen 30 und mehr Schülerinnen und Schüler. Rund 1.600 Schülerinnen und Schüler müssen Tag für Tag an den Schulen in Lünen mit 30 und mehr Mitschülerinnen und Mitschülern zusammen in einer Klasse lernen. Ausreichend Zeit für einzelne Schülerinnen und Schüler und individuelle Förderung seien so nicht mehr möglich."

"Es war ein großer Fehler, den Mangelfacherlass, der die Verbeamtung von Lehrkräften in so genannten Mangelfächern bis zum 45. Lebensjahr vorsah, zu streichen. Die Folgen können wir jetzt beobachten: Die Lehrkräfte wandern in andere Bundesländer ab, die ihnen attraktivere Arbeitsbedingungen bieten", bemängelte SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer.
» www.rainer-schmeltzer.de


In einer Stellungnahme der Landesregierung werden diese Zahlen schon am 23. Mai 2009 korrigiert:
"Die Stellenausstattung der Lüner Schulen liege bei 103,5 Prozent des für den zu erteilenden Unterricht benötigten Bedarfs," erklärt Dr. Thomas Breuer (Pressesprecher des Ministeriums). Das Problem: die ausgewiesenen Stellen sind nicht alle besetzt. "Wir können sie nur teilweise besetzen, weil der Markt es nicht hergibt," sagt der Ministeriumssprecher.

Aus der Antwort der Landesregierung auf Schmeltzers Kleine Anfrage ergibt sich, dass an 19 von 28 Lüner Schulen die Personalausstattung unter dem Soll liegt. Auskömmlich mit Lehrerinnen und Lehrern ausgestattet sind laut Landesregierung (Stand: 14. April 2009) die Grundschulen Horstmar-Niederaden, Nikolaus-Groß, Paul-Gerhardt und Gottfried sowie die Hauptschule Wethmar, die Kielhorn-Förderschule, die Realschulen Brambauer und Ludwig-Uhland und die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule.
Quelle: Ruhr-Nachrichten vom 23.05.2009


Aus Sicht der SSPL ist es ertaunlich, dass solch konkrete Zahlen für Lünen im Ministerium vorliegen, wo doch erst mit der Antwort des MSN - auf das Positionspapier der Landeselternkonferenz vom 17.02.2009 - am 30.04.2009 ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass "Eine flächendeckende Erhebung des Unterrichtsausfalls würde die Schulen in Nordrhein-Westfalen über die Maßen mit Bürokratie belasten. Vorsichtig kalkuliert würde hierdurch landesweit ein Arbeitsaufwand in Höhe von mindestens 200 Lehrerstellen verursacht. Diese Ressourcen sind besser in der Unterrichtserteilung als in der Buchführung hierüber aufgehoben." Diese flächendeckende Erhebung ist aber genau die Forderung der SSPL, die u.a. im Rahmen der AG LUSt forciert werden soll.


Unterrichtsausfall aus Sicht der Landesregierung

Die Mitgliederversammlung der Landeselternkonferenz - LEK hat im Rahmen eines Workshops ein Positionspapier erstellt und an die Landesregierung - Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (MSN) - übergeben. Nun liegt die Antwort von Frau Sommer vor: Wie zu erwarten, tut die Landesregierung alles, was in ihren Kräften liegt. Wieso zeigen diese "kraftvollen" Anstrengungen vor Ort nicht den gewünschten Erfolgt???

» Positionspapier der LEK
» Antwort des MSN


Materialien der SSPL

Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung wurde beschlossen Mustervorlagen für die Arbeit der Schulpflegschaften zusammen zu stellen. Unter der Rubrik "Downloads" sind jetzt die ersten Vorlagen eingestellt. Dabei handelt es sich einerseits um Vorgaben des Schulministeriums - Geschäfts- und Wahlordnung für Mitwirkungsgremien - und andererseits um Materialien, die von Elternseite zusammengestellt worden sind - Elternratgeber.
Für weitere Anregungen haben wir immer ein offenes Ohr und sind dankbar für viele weitere Beispiele für gelungene Unterstützung der Elternmitwirkung.
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Informationen der Landeselternkonferenz - LEK

Wie antwortete Beate Limbrock vom Vorstand der LEK neulich? "Es freut mich, dass wir tatsächlich weiterhelfen können, wenn wir euch auch fast tagtäglich 'zuschmeißen' mit Infos! Da kannst du dir vorstellen, wie viel Infos bei mir täglich eingehen, die ich dann für die SSPs sortiere und für weiterleitenswert halte, damit ich euch nicht vollkommen in einer Infoflut ertrinken lasse." In diesem Sinne möchte die SSPL unter der Rubrik "Neues von der LEK" diese Informationen für die Schulpflegschaften und alle interessierten Eltern auch auf der Homepage der SSPL zur Verfügung stellen.
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Jugend und Alkohol

Der Deutsche Bundestag veranstaltete am Donnerstag, den 26.03.2009, einen Live-Chat mit Abgeordneten zum Thema Alkoholkonsum von Jugendlichen.

www.mitmischen.de Bier, Wein, Schnaps, Cocktails, Alkopops - Alkohol ist die Droge Nummer eins in Deutschland, auch unter Jugendlichen. Doch eine "Happy Hour" kann unglücklich enden. Wer trinkt was und wie viel, was ist erlaubt? - Informationen zum Thema sind im neuen "Jugendportal des Deutschen Bundestages" unter www.mitmischen.de zusammengestellt. » Also direkt mal reinschauen ...




12. Mitgliederversammlung der SSPL

Am Donnerstag, den 02.02.2009, um 19:30 Uhr fand am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (44536 Lünen, Friedenstr. 12) die 12. Mitgliederversammlung der SSPL statt.

Workshop zum Thema "Die Arbeit der Schulpfleg- schaften in Lünen"

Die anwesenden Delegierten und Vorsitzenden der Schulpflegschaften diskutierten die Möglichkeiten der Verbesserung der Mit- und Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern zu "Angelegenheiten der Schule" (siehe SchulG §73).
Konsens bestand darüber, dass einerseits die Zahl der engagierten Eltern immer noch sehr klein ist und andererseits die Arbeit der Eltern an den Schulen eher unter dem Gesichtspunkt der "Elternmitarbeit" statt der "Elternmitwirkung" gesehen wird.

Worin liegt der Unterschied zwischen "Elternmitarbeit" und "Elternmitwirkung"?
In vielen Fällen, die entsprechend auch in den Schulprogrammen dokumentiert sind, wird die Mitarbeit von Eltern gerne gesehen. Diese Mitarbeit beschränkt sich jedoch auf Themen wie "Gestaltung von Klassenräumen", "Hilfe bei Schulfesten", "Unterstützung bei Klassenfahrten", und ähnliche. Elternmitwirkung zu Themen, die insbesondere auch im Schulgesetz (§65 Aufgaben der Schulkonferenz) genannt sind, ist dagegen oft schwer durchsetzbar.

Wo liegen die Gründe für die Schwierigkeiten bei der Durchsetzbarkeit von "Elternmitwirkung"?
Zum Beginn der Schulzeit ihrer Kinder (Grundschule) fehlen vielen Eltern Informationen die "Elternmitwirkung" betreffend. So kommt es immer wieder vor, dass statt der Elternvertreter die Klassenlehrer oder Schulleiter zu Pflegschaftssitzungen einladen und diese dann auch moderieren bzw. steuern. Erst an den weiterführenden Schulen kann aufgrund der gewachsenen Erfahrung eine "Elternmitwirkung" angestrebt werden - zum Teil auch hier gegen den Widerstand von Lehrerschaft und Schulleitungen- die diesen Namen verdient.

An dieser Stelle möchte die SSPL gerne ansetzen und den zukünftigen Elternvertretern entsprechendes Handwerkszeug zur Verfügung stellen bzw. gemeinsam erarbeiten:
»  Eckpunktepapier "Was muss ich als Elternvertreter wissen? - Fragen an die Schulleitung" (Lehrer- und Schülerzahlen, Stundentafeln je Jahrgangsstufe, Ansprechpartner zu ver-schiedenen Themen, Delegierter der SSPL, …)
»  Leitfaden "Elternmitwirkung" (Erarbeitung eines Leitfadens mit Informationen zu Themen die "Elternmitwirkung" betreffend - Was muss ich wissen? Was kann ich tun? Wer kann mir helfen? - in Form einer Mustervorlage zur schulspezifischen Nutzung)
»  Elternmitwirkungsseminar (In Brandenburg ist zum Beispiel der Besuch eines entsprechenden Kurses für Elternvertreter verpflichtend)
»  Mustervorlagen (z.Bsp. "Geschäftsordnung der Schulpflegschaft" oder "Einladung zu ersten Schulpflegschaftssitzung im Schuljahr", mit dem Ziel der SSPL mehr Bedeutung - Wahl eines Delegierten und Meldung der Elternvertreter an die SSPL - einzuräumen)

Darüber hinaus wurden Wege gesucht, Eltern zur Mitarbeit zu motivieren, z.Bsp. durch eine "ortsteilspezifische" oder "schul- bzw. stufenspezifische" Zusammenarbeit von Elternvertretern.

Der Austausch von Informationen zwischen bzw. die Kommunikation der Schulen untereinander soll durch regelmäßige Vorstellung von "schulspezifischen" Projekten (z.Bsp. Bücher AG am FSG) im Rahmen der Elternmitwirkung verbessert werden.

Schlussendlich werden die Arbeitsgemeinschaften der SSPL (AG Schulmitwirkung mit der Erarbeitung eines Leitfadens zur "Eltermitwirkung" und AG Lehrermangel, Unterrichtsausfall, Stundntafeln - LUSt) wieder intensiviert.


Das Dilemma mit der Schulpolitik

Am 17.01.2009 fand in Düsseldorf die Mitgliederversammlung der Landeselternkonferenz NRW statt. Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war ein Workshop zum Thema "Unterrichtsausfall", wie wird er durch die Landesregierung ermittelt und wie von den Eltern wahrgenommen?

Vertreter der LEK
Anhand der durch die Elternvertretungen ermittelten Daten konnte eine deutliche Abweichung von den durch die Landesregierung publizierten Zahlen festgestellt werden. Die Stadtelternschaft Dortmund ermittelte den tatsächlichen Unterrichtsausfall durch zahlreiche Gespräche mit Schulleitungen an weiterführenden Schulen, die Stadtschulpflegschaft Solingen durch eine umfassende Elternbefragung.

Im Rahmen einer intensiven Diskussion der anwesenden Vertreter von Stadt-, Kreis- und Gemeindeschulpflegschaften konnte festgestellt werden, dass die abweichenden Zahlen insbesondere auf die Definition des Begriffes "Unterrichtsausfall" zurückzuführen sind. In den Statistiken der Landesregierung NICHT enthalten ist der sogenannte "geplante" Unterrichtsausfall, d.h. der von dem laut Stundentafeln abweichende tatsächlich erteilte Unterricht. Weiterhin ist über die Qualität von Vertretungsunterricht - z. Bsp. "EVA" Eigenverantwortlicher Unterricht - diskutiert worden, der sowohl von Schüler als auch Eltern eher als "ausgefallener" Unterricht wahrgenommen, statistisch aber nicht erfasst wird.

Die Arbeitsgemeinschaft "Lehrermangel, Unterrichtsausfall und Stundentafeln - LUSt" (» mehr) wird dieses Thema für den Schulstandort Lünen weiter begleiten.

Ein weiteres Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung der LEK war das Thema "G8 - die achtjährige Schulausbildung an Gymnasien". Zu diesem Thema hat sich im letzten Jahr in Bonn eine Bürgerinitiative gegründet, die insbesondere die psychischen Belastungen der Schüler in der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 9) kritisch beobachtet. Die LEK konnte einvernehmlich feststellen, dass ein "Grundsätzliches Angebot für den 8-jährigen Ausbildungsgang" positiv zu bewerten ist, die bisherige Umsetzung - insbesondere die Verpflichtung - eher mangelhaft ist. Zu dieser Bewertung passt auch die Reaktion der Bildungsministerin Frau Sommer auf die Unterschriftensammlung von Schülern und Schülerinnen einer 6. Klasse des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, die die Unterschriftenlisten als "Schmuddelzettel" bezeichnete, statt das "Demokratieverständnis" und das Engagement der Schüler hervorzuheben.

Die Elternvertretungen in NRW und auch in Lünen werden auch zu diesem Thema weitere Gespräche und Diskussionen führen.


Gesprächsrunde mit den Schulpflegschafts- vorsitzenden der Hauptschulen

Am Donnerstag, den 20.11.2008, trafen sich sich Schulpflegschaftsvorsitzenden der Lüner Hauptschulen, Herr Tautz von der Achenbachschule, Herr Gröning und Frau Müller von der Heinrich-Bussmann-Schule und Herr Richter von der Hauptschule Wethmar, um sich mit der SSPL über die aktuelle und zukünftige Situation der Schulen auszutauschen.
Vor dem Hintergrund der neuesten Prognosen zu den zukünftigen Schülerzahlen und der Diskussion über Schulsysteme auf Landesebene wurden unterschiedliche Szenarien diskutiert. In diesem Zusammenhang wurde auch der von der SSPL eingebrachte Vorschlag zum Neubau einer Hauptschule Lünen-Mitte angesprochen, es bestand jedoch Konsens in der Einschätzung, dass kleinere Schulen/Schulsysteme für viele Schüler, insbesondere mit Migrationshintergrund besonders geeignet sind (bessere Möglichkeiten der individuellen Förderung).
Die SSPL schliesst sich an dieser Stelle ausdrücklich der Forderung von Herrn Herrmann (Schulleiter der GS Am Heikenberg) an, die er im Rahmen der letzten Ausschussitzung für "Bildung und Sport", am 18.11.2008, formuliert hat. Die Raumplanung an Grundschulen solle - vor dem Hintergrund des Projektes "JeKi - Jedem Kind ein Instrument" hinsichtlich der individuellen musischen Förderung überdacht werden. Gleiches gilt für die individuelle Förderung an Hauptschulen!
Die Schulpflegschaftsvorsitzenden der Lüner Hauptschulen vereinbarten einen regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch "unter dem Dach" der SSPL, die dieses Vorgehen begrüßt und unterstützt.


3. Elternseminar zum Thema "Schulmitwirkung"

Sie sind zu Beginn des Schuljahres 2008/2009 in die Klassenpflegschaft gewählt worden, Schulpflegschaft oder gar Schulkonferenz. Sie möchten sich gerne intensiver in die Elternmitwirkung an Ihrer Schule einbringen - doch da sind ein paar unbeantwortete Fragen?
Am vergangenen Wochenende fand das 3. Elternmitwirkungsseminar der SSPL statt. Leider beteiligten sich in diesem Jahr nicht so viele Eltern wie zuletzt, doch konnten in der Gruppe eine Reihe von Themen an- und besprochen werden. Im Rahmen einer Gruppenarbeit wurde der Grundstein für die Erstellung einer Vorlage "Leitfaden zur Elternmitwirkung" gelegt. Ziel dieser Vorlage ist die einfache und komfortable Nutzung zur Erstellung eines schuleigenen, individuellen Leitfadens.

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2. Mitgliederversammlung der LEK

Am 20.09.2008 nahm Ralf Seeger als Vertreter der SSPL an der 2. Mitgliederversammlung der Landeselternkonferenz - LEK NRW teil. Hauptthema der Tagesordnung war die Diskussion zur Zusammenarbeit der Kreis-, Stadt- und Gemeindeschulpflegschaften mit- und untereinander. In Form eines Workshops wurden die Möglichkeiten einer engeren Kommunikation und Kooperation erarbeitet. Als sehr konstruktiv erwies sich die Durchführung der Mitgleiderversammlung als Workshop, da hier die Kommunikation untereinander, sowie die Ergebnisorientierung im Vordergrund standen. Für die SSPL schlägt Ralf Seeger eine analoge Vorgehensweise vor, d.h. in der ersten Sitzung nach den Sommerferien sollten die Wahlen durchgeführt werden und anschließend die Zeit zur Diskussion eines "Kernthemas" - ggf. unter Einbeziehung eines kompetenten Referenten - genutzt werden. Die folgende(n) Mitgliederversammlung(en) könnten dann in Form eines Workshops zu aktuellen Schwerpunktthemen durchgeführt werden. Hier ist auch eine Beteiligung von Schülervertretern und/oder Vertretern der Schulleitungen/Kollegien möglich.
Insbesondere vereinbarten die Vertreter der Stadtschulpflegschaften einen verstärkten Erfahrungsaustausch, sowie eine umfassendere Mitarbeit in der LEK.


Womit beschäftigt sich die LEK sonst?

Die LEK ist einer der ersten Ansprechpartner der Landesregierung zur Diskussion von Bildungsthemen, aktuell liegt eine Anfrage zur Stellungnahme bzgl. der "Reform der Lehrerausbildung" vor.
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Informationen der Landesregierung werden ebenfalls in ersten Linie an Ansprechpartner gesteuert. Die LEK hat uns zuletzt den aktuellen "Bildungsreport NRW" zur Verfügung gestellt. Einige der interessanten Themen sind u.a. "Rückgang der Schülerzahlen trifft Kreise mehr als kreisfreie Städte", "Weniger Schüler/innen insgesamt, mehr an Gymnasien", "Mehr Ganztagsangebote an Haupt- und Förderschulen", "Hauptschullehrer/-innen im Schnitt über 50 Jahre alt" oder "Zahl der Schüler pro Lehrkraft leicht zurückgegangen".
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11. Mitgliederversammlung der SSPL

Am Donnerstag, den 18.09.2008, um 19:30 Uhr fand in der Ludwig-Uhland-Realschule (44532 Lünen, Preußenstr. 162) die 11. Mitgliederversammlung der SSPL statt.

Infolge des Rücktrittes von Michael Folchmann als 1. Vorsitzender wurden in diesem Jahr außerplanmäßige Neuwahlen erforderlich. Als neuer 1. Vorsitzender wurde einstimmig Ralf Seeger - bisher Pressebeauftragter - gewählt. Bestätigt wurde Walter Jaworek als 2. Vorsitzender. Neue Pressebeauftragte ist Gabriele zum Buttel. Zu neuen Beisitzern wurden Dieter Franke und Anja Müller, zu Kassenprüfern Herbert Pilch und Regina Schmidt gewählt.

neuer SSPL-Vorstand




















Im Rahmen einer Vorstellungsrunde berichteten die Delegierten über aktuelle Schwerpunkte ihrer Arbeit an der jeweiligen Schule:

Lehrermangel, Stundenausfall, Ganztagsschule, G8, Klassenlehrerprinzip, 60-minütige Schulstunden, Schulneu-/um-/rückbau (Abriss), Raumsituation, Bücherei, Toiletten, VHS, Sportstätten, Reinigungssituation, Schülerbeförderung, Homepagegestaltung im Rahmen der Elternmitwirkung/-information, Lehr- und Lernmittel (u.a. Kostensituation für Eltern).


Der Vorstand berichtete über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres:

Die SSPL unterstützt die Schulpflegschaften der Schulen bei der Lösung von Problemen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die Themen "Lehrermangel und Stundenausfall", das Reinigungsthema an den Schulen oder aktuell die Abstimmung des Schülertransports durch die VKU.

Darüber hinaus setzt sich die SSPL mit dem Schulträger und der Politik auseinander, um für Lünen eine bestmögliche Schullandschaft zu gestalten. Zu diesem Themenkreis gehört insbesondere die Diskussion um den Neubau der Grundschule Lünen-Süd, die Erörterung des Zustandes und der Nutzung von Sportstätten in Zusammenhang mit dem vorliegenden Sportentwicklungskonzept, sowie die notwendige Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel zur - infolge der gesetzlichen Änderung am Gymnasium (G8) - notwendigen Beschaffung von Lernmitteln (neue Schulbücher).

Für interessierte Eltern werden Workshops, wie das Tagesseminar "Elternmitwirkung" (nächster Termin am 25. Oktober 2008) durchgeführt, die aus den Mitteln der SSPL finanziert werden.

Die SSPL strebt eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen Eltern, den Lüner Schulen, der Stadt Lünen und der Politik an, um eine bestmögliche Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen zu erreichen. D.h. nicht, dass man immer gleicher Meinung sein muss, es darf auch kontrovers aber an Fakten orientiert und konstruktiv diskutiert werden. Die SSPL ist in ihrer Arbeit überparteilich.

Wir hoffen für die Zukunft, dass die SSPL einen festen Platz im Ausschuss für Bildung und Sport findet und sich mitbestimmend beteiligen kann. Darüber hinaus würde sich die SSPL freuen - wie in der Vergangenheit - durch Verwaltung und Politik anerkannt und auch unterstützt zu werden.


Kritik an Bus-Fahrplänen der VKU

Mit deutlicher Kritik an der VKU schaltet sich die Stadtschulpflegschaft Lünen (sspl) in die öffentliche Diskussion über die jüngsten Fahrplanänderungen ein. Dabei stehen sowohl diese als auch die Argumentationslinie der Verkehrsgesellschaft in der Schusslinie.

„Unverständlich ist ... die Äußerung, die Fahrplanänderungen wären mit den Schulleitungen im Detail abgesprochen gewesen”, heißt es in einer vom Vorsitzenden Michael Folchmann (Foto) und seinem Vize Walter Jaworek unterzeichneten Presseerklärung. Der Satz steht im Widerspruch zu einer Aussage des VKU-Betriebsleiters Andreas Feld, der unserer Redaktion gegenüber betont hatte: „Wir haben einen heißen Draht zu den Schulen, sind immer im Gespräch” (wir berichteten). Dazu Folchmann auf Nachfrage: „Diesen heißen Draht - den möchte ich gerne sehen. Ich habe mit mehreren betroffenen Schulleitern geredet, und die haben mir bestätigt: Da wurde nichts abgesprochen.” In ihrer Pressemitteilung weist die sspl auf den Fall einer Schule hin, die sich bei ihrer Umstellung auf 60-minütige Unterrichtsstunden auf VKU-Zusagen verlasssen habe, der neue Busfahrplan würde dabei keine Probleme verursachen. Nach sspl-Darstellung sei es aber anders gekommen, denn, so das Schreiben wörtlich in Richtung VKU: „Dass man nun von seinen zuvor gemachten Zusagen nichts mehr wissen will, ist unverständlich und unfair.” Eine Abfrage an allen Lüner Schulen habe ergeben, dass es an mehreren Stellen Probleme gäbe, so dass „man nicht nur von einem Einzelfall sprechen kann”. Eine Hinfahrt und zwei Rückfahrten zu den Hauptanfangs- beziehungsweise Endzeiten des Unterrichts, wie der Fahrplan sie derzeit vorsieht, hält die sspl nicht für funktionsfähig. Ob die Wartezeiten von bis zu 60 Minuten auf einen Bus nachhause nur relativ wenige Kinder beträfen, „hält die Stadtschulpflegschaft Lünen dabei für nicht relevant”, heißt es weiter. Und: „Vielleicht sollte die VKU mehr mit den Kundinnen und Kunden - in diesem Falle den Schülerinnen und Schülern sprechen, als dass man der Schulverwaltung dies erklären will.”
Quelle: Westfälische Rundschau vom 12.09.2008


Über die Fahrplangestaltung hinaus ist - wie in einem Artikel der Ruhr-Nachrichten vom 13.09.2008 dargestellt - auch die Transportsituation insbesondere der jüngeren Schüler problematisch. "Es fahren morgens nur zwei Busse und die sind so proppenvoll, dass sich die kleinen, neuen Schüler nicht trauen, einzusteigen." - so beschreibt ein Grossvater die Situation seines Enkels auf dem Weg von Brambauer zur Käthe-Kollwitz-Gesamtschule nach Lünen-Süd.


"G8 ist ein Konstruktionsfehler"

Unter diesem Titel spricht Josef Kraus in seiner Rolle als Präsident des Deutschen Lehrerverbandes über die Verkürzung zum achtjährigen Gymnasium:

Die Gymnasien haben sich jetzt in ganz Deutschland nolens volens auf die Verkürzung zum sogenannten G8 (achtjährigen Gymnasium) eingerichtet. Dennoch bleibt das G8 ein Konstruktionsfehler, der offenbar einem von der Ökonomie diktierten Beschleunigungswahn geschuldet ist.
Was dieses G8 alles leisten soll, kommt einer Quadratur des Kreises gleich. Immerhin soll es - so der politische Wille - in kürzerer Zeit kindgerecht mehr Bildungsqualität vermitteln und zugleich die Abiturientenquote steigern. Das geht nicht zusammen. Will das G8 Qualität halten, muss es einen beachtlichen Teil der Schüler stressen. Sicherlich kommen das vordere und das mittlere Drittel mit dem G8 gut oder so einigermaßen klar. Aber dasjenige Drittel, das eben mehr Zeit bräuchte, stöhnt. Wie damit eine Steigerung der Gymnasiasten- und Abiturientenquote erzielt werden soll, bleibt rätselhaft.

Qualität halten oder gar steigern, das geht zudem nicht ohne zusätzliche Schulstunden am Nachmittag. Gerade schwächere Schüler brauchen solchen Unterricht, sie bräuchten diese Nachmittage aber auch für Freizeit und Ausgleich. Folge: Viele Schüler werden bei gesteigerter schulischer Beanspruchung ihre Aktivitäten in Sportverein, Musikschule oder Freundeskreis aufgeben. Und sie werden schulische Angebote ablegen, die für sie ein wichtiges Stück Persönlichkeitsbildung wären und den Kern von Schulkultur ausmachen - nämlich Orchester, Kleinkunst, Schultheater, Schulsportmannschaften usw.

Zu diesen inkompatiblen Vorgaben kommt hinzu, dass die ganze Verkürzerei Hals über Kopf inszeniert wurde. Die Gymnasien mussten in die Verkürzung starten, ohne zu wissen, wie die Oberstufe aussieht und wie ab 2011 doppelte Abiturjahrgänge zu bewältigen seien; sie mussten ins G8 starten, ohne über ein Schuljahr hinaus Schulbücher und verlässliche Stundentafeln zu haben. Es bleibt ärgerlich, wie leichtfertig hier das Flaggschiff des deutschen Bildungswesens in eine Dauerbaustelle verwandelt wurde.



Im wesentlichen stimmt die SSPL dieser Meinung zu, d.h. die Rahmendingungen für die Einführung des G8 standen bzw. stehen immer noch nicht zur Verfügung:

» Neu konzipierte und überarbeitete Lehrpläne
» Abgestimmte Schulbücher
» Einrichtung von Mensen und Aufenthaltsräumen für die Mittagspause
» Bereitstellung zusätzlich erforderlichen Personals
» etc.


Für die infolge der G8-Einführung sich ergebenden Probleme sind keinerlei Lösungsansätze erkennbar:

» Eingriff in den Sozialverband Familie
» Beeinträchtigung sozial-kultureller Aktivitäten im außerschulischen Bereich
» etc.


Neue Elternzeitschrift des nordrhein-westfälischen Schulministeriums

"Was können Eltern tun, wenn die Noten ihres Kindes auf dem Zeugnis schlechter als erwartet sind? Wie wird individuelle Förderung an Schulen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich praktiziert? Und sind Ferien nur zum Faulenzen da? Über diese und andere wichtigen Themen informiert Sie die "Schulzeit"- die neue Elternzeitschrift des Schulministeriums. Schauen Sie einmal rein - es lohnt sich!"

SCHULZEIT, die neue Elternzeitschrift So wirbt das Schulministerium NRW für die neue Elternzeitschrift, doch Vorsicht! nicht alles ist Gold, was glänzt.

"Nur im Miteinander von Eltern und Lehrern lässt sich Schule so gestalten, dass sie diese Aufgabe meistert. Um mitwirken zu können brauchen Eltern umfassende Informationen - und diese wollen wir Ihnen mit unserer "Schulzeit" geben." (Zitat Frau Sommer)

Schulzeit_Sommer_2008 [PDF]

Holzauge sei wachsam, warum sollen jetzt plötzlich die Eltern MITWIRKEN? Was wir als SSPL schon mit Gründung auf unsere Fahnen geschrieben haben und mit unseren Elternmitwirkungsseminaren vor Ort deutlich gemacht haben, wird jetzt seitens Frau Sommer aufgegriffen. Hoffentlich wird die Zusammenarbeit mit uns Eltern auch gelebt.

"Gemeinsam gegen Sitzenbleiben" heisst die Offensive, mit der die Quote der Sitzenbleiber reduziert werden soll. Dafür stellt die Landesregierung auch 100 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Klingt gut, ist aber bei Verteilung auf 300 teilnehmende Schulen nur mit 0,33 Lehrerstellen je Schule nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Überhaupt zum Thema Lehrerstellen: gerade ist dem Land Hessen aufgefallen, dass in NRW günstig Lehrer zu bekommen sind. Bei dem Angebot an wechselwillige Lehrkräfte (höhere Besoldung, Verbeamtung, ...) wird auch deutlich woran es in NRW krankt: der Anerkennung von Lehrern sowohl in gesellschaftlicher als auch finanzieller Art. Übrigens: auch was die Vielzahl unbesetzter Schulleiterstellen angeht ist NRW erst jetzt auf den Gedanken gekommen sofort (und nicht erst nach einer 18-monatigen Übergangsfrist) die Schulleiterbesoldung zu zahlen und ein bisschen mehr wird es auch.

Das Thema "Individuelle Förderung" steht bei Frau Sommer ganz vorne in der Prioritätenliste, doch was wird zur individuellen Förderung unserer Kinder getan? Nachfolgend nur einige Beispiele die helfen könnten, aber aus finanziellen Zwängen heraus unterbleiben:

» die Weiterbildung der Lehrkräfte wird unterlassen, hier könnten neue pädagogische und didaktische Erkenntnisse/Entwicklungen transportiert werden
» die räumlichen Möglichkeiten an Schulen werden, u.a. durch die Schulträger, nicht zur Verfügung gestellt - dies gilt insbesondere auch für Lünen
» gesetzliche Rahmenbedingungen werden nicht optimiert, so gilt an Grundschulen in NRW ein Raumbedarf von 2,5 m² pro Schüler, in Baden-Württemberg dagegen sind es 3 m²

Was es stattdessen gibt, ist ein Gütesiegel für Schulen, die eine gut entwickelte Praxis individueller Förderung verweisen können. Dies ist wiederum schwer verständlich, da doch seitens des Schulministerium vehement gegen Schulrankings argumentiert wird. Was ist eigentlich Qualität von Bildung und Schule?


Reinigungssituation an Lüner Schulen - Gespräch mit Schulverwaltung

Vor einiger Zeit wurde die SSPL durch eine Elternvertreterin einer Lüner Schule auf die unhaltbaren Reinigungsintervalle an ihrer Schule aufmerksam gemacht. Auf Grund dieser Tatsache hat der Vorstand einen Brief an Herrn Grundmann von der Schulverwaltung geschickt und um sofortige Abhilfe gebeten.
Herr Grundmann signalisierte die Bereitschaft zu einem Gespräch, falls ein solches gewünscht würde. Natürlich möchte die SSPL dieses Angebot wahrnehmen und hat aus diesem Grunde alle Lüner Schulen gebeten, eine kurze Information über die Reinigungssituation an den jeweiligen Schule zu geben. Bislang gingen mehrere Mitteilungen ein.

Sollten weitere Problemfälle bekannt sein, bittet die SSPL um Hinweise.


Grundschulneubau in Lünen-Süd ohne Alternative

Altgebäude der Overbergschule Die SSPL begrüßt die einvernehmliche Entscheidung - obwohl der Raltsbeschluss noch aussteht - von Politik und Verwaltung für einen Neubau der Grundschule Lünen-Süd an der Weißenburger Strasse.

Nachdem im Konsens von Verwaltung, Politik, Schulleitungen und Elternvertretungen eine aus Sicht der SSPL gute Lösung gefunden war, wurde in den letzten Wochen eine Alternaivlösung mit dem Ziel der Errichtung einer Grundschule auf dem Gelände der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule diskutiert.

Vielleicht ist es dem Einsatz der SSPL für eine Prüfung ihres Schulkonzeptes zuzuschreiben, dass jetzt auch für diesen "Last-Minute"-Vorschlag ein Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben wurde. Wie dem auch sei, aus wirtschaftlichen wie auch pädagogischen Gründen wurde diese Alternative abgelehnt.

Damit ist der Einsatz der SSPL aber nicht am Ende, das Ziel noch nicht ganz erreicht. Das Konzept der SSPL sieht nicht nur einen Neubau einer Grundschule Lünen-Süd vor, sonder eine erhebliche Qualitätsverbesserung des Lernumfeldes unserer Kinder durch Orientierung an aktuellen Qualitätskriterien. Die Orientierung an dem Schulraumprogramm des Landes NRW ist aus Sicht der SSPL jedoch nicht mehr zeitgemäß.


Kleinschwimmhalle Brambauer reparieren!

Die Stadtschulpflegschaft Lünen unterstützt die Forderung der Grundschulen Wittekindschule, Schule Auf dem Kelm und der Elisabethschule, die Kleinschwimmhalle Brambauer zu reparieren. Bekanntlich ist der angebrachte Hubboden der Schwimmhalle defekt, sodass die derzeitige Wassertiefe eine Nutzung durch Grundschulen nicht zulässt. Der Vorstand der SSPL hat Kontakt zu den betroffenen Schulen aufgenommen und sammelt Informationen, um die Schulen bei ihrem Kampf für eine Reparatur zu unterstützen.

Die Vorstandsspitze traf sich am Vorabend der Sitzung des Bäderbeirates mit engagierten Vertretern aus der Brambauer Vereins- und Politikebene, um die Situation "Kleinschwimmhalle Brambauer" zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten. Man einigte sich zunächst darauf, die Sitzung des Bäderbeirates und die damit verbundene Entscheidung um die Zukunft der Kleinschwimmhalle abzuwarten.


Musical gegen Gewalt

Szene aus Zero Tolerance

Vor einiger Zeit hat die Stadtschulpflegschaft Lünen von einem Musical erfahren, dass sich u.a. mit Jugend- und Straßenkriminalität und deren Bekämpfung im New York der 1990er Jahre befasst. Der Autor bezieht darin eindeutig Stellung gegen Gewalt. Der Vorsitzende der SSPL, Michael Folchmann hat den Kontakt zum Autor dieses Musicals hergestellt und man versucht nun, dieses Musical nach Lünen zu holen. "Zero Tolerance", so der Name, handelt von der Null-Toleranz-Strategie auf Basis der "Broken-Window"-Theorie. Diese steht für ein konsequentes Durchgreifen und entsprechende Rechtsauslegung, um der Verwahrlosung und der Kriminalität in amerikanischen Großstädten zu begegnen. Vor diesem Hintergrund soll eine aktive Mitarbeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreicht werden, die sowohl aus den Reihen der Polizei, den weiterführenden Schulen und natürlich aus dem Bereich der gefährdeten Jugendlichen und jungen Erwachsenen stammen Szene aus Zero Tolerance und unter Anleitung von professionellen Bühnenfachleuten das Musical mit Leben füllen. Es sind in der Vergangenheit bereits diverse Gespräche mit möglichen Investoren bzw. Partnern geführt worden, die mithelfen wollen, dieses Projekt zu verwirklichen. Momentan stehen wir noch am Anfang eines Projektes, dass in ein europäisches Projekt integriert werden soll. Alle Beteiligten hoffen, dass die Umsetzung der Vorstellungen gelingt und man damit einen Denkanstoß im Gesamtpaket Jugend und junge Erwachsene auf den Weg bringen kann.


Sitzung des Ausschusses für Bildung und Sport

Überschattet war die Sitzung vom 08.04.2008 von heftigen Diskussionen zum Thema VHS. Bis dato sind zwar sehr viele Gespräche geführt, allerdings noch keine abschließende Lösung gefunden worden. Dies interessiert die SSPL nur am Rande. Vielmehr geht es uns um die Räumlichkeiten, die unsere Schulen zur Verfügung stellen sollen. Da wird von 13 Räumen gesprochen, die das FSG zur Verfügung stellen soll.

Bei der Verteilung von Mitteln zur Umsetzung schulischer Baumaßnahmen wurden zuerst die technischen und naturwissenschaftlichen Vorhaben bevorzugt. Es wurde deutlich gemacht, dass es bei einem Vortreffen noch geheißen hat, dass die Maßnahmen, die in 2008-2009 nicht erfüllt werden können auf jeden Fall in 2010-2011 verwirklicht werden sollen. So ist man hier zurückgerudert und brachte den Passus "vorbehaltlich der finanziellen Möglichkeiten" ins Spiel. Dieser Gedanke stieß sowohl bei den Grünen, der FDP,der Statt-Partei und auch bei der SSPL sauer auf.

Die 3-fach Turnhalle für Nordlünen war ebenfalls schnell abgehakt, da keine Fragen aufgekommen sind. Vorbehaltlich einer anderen Entscheidung im Rat, wird es wohl eine 3-fach Turnhalle bei gleichzeitiger Beibehaltung der Realschulturnhalle geben, wobei dieses immer im Zusammenhang mit den zukünftigen Schülerzahlen gesehen werden muss.

Da ein Vertreter der Schulverwaltung auch anwesend war, wurde er noch einmal auf die Aushändigung des Sportentwicklungskonzeptes angesprochen und auf die Pressemitteilungen hingewiesen, dass eine große Volkspartei die Diskussion in Nordlünen bereits eröffnet hat, obwohl man ja bekanntlich seitens der Schulverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt noch keine politische Diskussion wünscht. Weitere Kommentare erübrigen sich an dieser Stelle.


Demonstration gegen Lehrermangel

Frau Sommer sucht nach einer Lösung

Mit einer gehörigen Portion Optimismus sind die Schülervertreter des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Kleve nach Düsseldorf gereist, um der Ministerin für Schule und Weiterbildung ihren Unmut über die teilweise desolate Lehrerversorgung in NRW zu übermitteln. Leider haben von den knapp 2,1 Mio. Schülerinnen und Schülern, sowie den dazu gehörigen Eltern, nur knapp 1.000 den Weg nach Düsseldorf gefunden. Darunter waren auch 4 Vertreter aus Lünen (Daniela Steier, Martina Püschel-Kücük, Uwe Stadermann und Michael Folchmann) - allesamt vom Gymnasium Altlünen, welches bekanntlich bis Anfang des Jahres unter erheblichem Lehrermangel litt. Baustelle Lehrerversorgung Die Organisatoren haben sich viel Mühe gegeben, die Demonstration auf die Beine zu stellen, obwohl sich der Großteil von ihnen im Abiturstress befindet und sie sich eigentlich nicht mehr um ihre "Nachkommenschaft" zu kümmern brauchen. Gerade vor diesem Hintergrund ist es den jungen Heranwachsenden hoch anzurechnen, dass sie sich offensiv mit dem Problem beschäftigt und diese Demonstration auf die Beine gestellt haben. Leider ist die Botschaft bei dem größten Teil der Adressaten nicht angekommen - schade! Gerade wir als Elternvertreter haben uns mehr Resonanz von den ewig meckernden Eltern erwartet. Ob die Veranstalter etwas bewegen konnten ist nicht bekannt- bekannt ist nur, dass Frau Sommer sie spontan zu einem Gespräch ins Ministerium einlud, während die Menge wartend vor der Tür stand.
» Fotos der Demo gegen Lehrermangel


Schulverwaltung soll Informationen steuern

Am 03. Januar 2008 haben Walter Jaworek und Michael Folchmann der Schulverwaltung ihr Unverständnis bezüglich der fehlenden Informationen zum Sportentwicklungskonzept mitgeteilt. Als Gast des Ausschusses für Bildung und Sport ist die SSPL auf Informationen angewiesen, die es ihr erlaubt, sich ein fundiertes Bild über die im Zusammenhang mit den im Ausschuss beratenden Themen stehenden Prozesse und Sachverhalte erarbeiten zu können. Obwohl die Zusendung des neuen Sportkonzeptentwurfes für Ende Januar zugesichert wurde, ist dieser bislang bei der SSPL nicht eingetroffen. Da in den Vorlagen zum Schulausschuss diese Unterlagen als Informationsbasis herangezogen werden, kann nicht nachvollzogen werden, dass man die SSPL bei wichtigen Entscheidungen die notwendigen Informationen vorenthält. Im Zusammenhang mit dem beim Bürgermeister abgelegten Versprechen im Sinne der Stadt Lünen die Interessen der Stadt Lünen und der Bürger Lünens zu vertreten und unseren Verpflichtungen auf Grund des Schulgesetztes der Vertretung der Interessen von mehr als 11.000 Schülerinnen und Schülern sowie 20.000 Erziehungsberechtigten, hat die SSPL nachdrücklich darum gebeten, dass die Verwaltung dieser Informationspflicht nachkommt, damit die SSPL ihren Aufgaben nachkommen kann.


"Rundreise" gestartet

Mit dem Besuch der Realschule Altlünen hat der Vorsitzende der SSPL, Michael Folchmann, seine Rundreise durch die Lüner Schulen begonnen. Es folgte ein Treffen mit der Schulleitung der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Themenschwerpunkt war das Sportkonzept der Verwaltung, von dem die KKG durch die geplante Aufgabe der Kleinsporthalle an der Dammwiese unmittelbar betroffen ist.
Die nächsten Stationen stehen bereits fest. Vom 18.-20. Februar stehen Treffen mit den Schulleitungen der Realschule Brambauer, der Grundschule am Heikenberg, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule sowie der Hauptschule Wethmar an. Den vorläufigen Abschluss bildet schließlich ein Gespräch mit der Schulleitung der Ludwig-Uhland-Realschule am 13. März.


Als vollen Erfolg ...

Treffen der SVen mit der SSPL

... bewertet der Vorstand der SSPL das Treffen mit 7 von 10 Schülervertretungen am 21. Januar. Nach einer kurzen Vorstellung wurde den Schülervertretern eine Übersicht über die möglichen Betätigungsfeler innerhalb der SSPL gegeben. Der 1. Vorsitzende der SSPL, Michael Folchmann, betonte dabei, dass die Schüler als gleichberechtigte Partner gesehen werden und man ihnen eine Plattform für ihre Interessen bieten wolle. In einem zweiten Schritt sollen die Jugendvertreter in die Arbeit und die Arbeitsgruppen der SSPL integriert werden. Zum Ende des Jahres plant die SSPL eine Maßnahme gegen Jugendkriminalität, die in einem Dialog mit Jugendlichen, Polizei, Schule, Schulverwaltung und Jugendamt enden soll. Zurzeit befindet man sich allerdings noch in der Planungsphase, sodass noch keine Einzelheiten genannt werden können.


Kopfnotendemo in Düsseldorf

Kopfnoten-Demo in Düsseldorf Am Freitag, 18.01.2008, standen zum erstem Mal seit 30 Jahren wieder Kopfnoten auf den Zeugnissen der Schülerinnen und Schüler in NRW. Das war auch der Anlass für die Landesschülerver- tretung, diese Demonstration durchzuführen. Trotz des schlechten Wetters waren 1500 - 2000 SchülerInnen, Eltern und Lehrer gekommen, um daran teilzunehmen. Die LSV verlangt von Frau Sommer die Rücknahme der Kopfnoten nach jetzigem Stand. Bis dato ist von der SSPL keine eindeutige, mehrheitlich getragene Positionierung erfolgt. Dies wird spätestens bei der nächsten Vollversammlung im März geschehen.
» Fotos der Kopfnotendemo.


Treffen mit den Schülervertretern

Der Vorstand der SSPL trifft sich am 21. Januar zu ersten Gesprächen mit den Schülervertretern aller weiterführenden Schulen der Stadt Lünen. Man erhofft sich dadurch ein noch stärkeres Feedback bei aktuellen Schulfragen wie z.B. den Kopfnoten, dem real existierenden Unterrichtsausfall und Informationen über den Zustand der Lüner Schulen. Im Gegenzug bietet die SSPL den Schülervertretern eine Plattform für ihre Arbeit, die sich nicht nur auf die einzelne Schule beschränkt, sondern ein Abgreifen von Informationen für alle Schülerinnen und Schüler bieten soll. "Bis dato haben Eltern und Schüler immer ihr eigenes Süppchen gekocht. Jetzt ist es Zeit, dass man die Stärken bündelt!", so der Vorstand der SSPL, der sich auf eine Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern freut.


Demonstrationen in Düsseldorf

Am 19.Januar sowie am 03. März wird es Demonstrationen mit schulischem Hintergrund in Düsseldorf geben. Am 19.01. ruft die Landesschülervertretung zum "Boykott" gegen die Kopfnoten auf. Die SV des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Kleve plant für den 03.03. eine Großdemo zum Thema Unterrichtsausfall und Lehrermangel (Flyer). Zu beiden Veranstaltungen sind alle Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrer eingeladen.
» zur Demo 19.01.08 Kopfnoten
» zur Demo 03.03.08 Lehrermangel


Treffen mit der Schulverwaltung

Am 03.Januar 2008 haben sich die beiden Vorsitzenden der SSPL mit Herrn Link und Herrn Schmitz von der Schulverwaltung getroffen. In dem fast 3-stündigen Gespräch wurden viele aktuelle Themen besprochen. So ging es z.B. um die Reinigungsintervalle an Lüner Schulen oder die Transportsituation für die Grundschüler in Beckinghausen. Das Gespräch wurde sehr offen und harmonisch geführt, an dessen Ende schließlich die Hoffnung auf eine eigene Räumlichkeit für die SSPL aufkeimte.
» Ergebnisse (Word)
» Ergebnisse (PDF)


SSPL tritt der Landeselternkonferenz bei

Der 1. Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft, Michael Folchmann, hat am 11.12.2007 die Beitrittserklärung der SSPL an die Landeselternkonferenz gesandt. Damit wurden weitere Weichen für eine professionelle Arbeit gestellt. Bei der Vollversammlung am 10.12.2007 beschlossen die anwesenden Delegierten der Mitgliedsschulen diesen, bereits vor einiger Zeit ins Auge gefassten Schritt.
» zur LEK


9. Vollversammlung - Holzauge sei wachsam

Zu dieser Erkenntnis gelangten die Delegierten der Stadtschulpflegschaft bei Ihrer 9. Vollversammlung, als es um den Entwurf des von der Schulverwaltung vorgestellten Schulsportentwicklungsplans ging. Alleine die Tatsache, dass man der SSPL keine Ausfertigung zukommen lassen wollte, genügt in diesem Falle schon für eine gehörige Portion Misstrauen. Viele Zahlen und Angaben in diesem Werk sind teilweise nicht korrekt. Es wirft sich wieder einmal die Frage auf, ob die Verwaltung keinerlei Interesse an vernünftigem Schul- bzw. Vereinssport hat und wieder nur den Blick ins Portemonnaie richtet.
Ein weiteres Thema war die Einbindung der Schülervertretungen aller weiterführenden Schulen in die SSPL und eine damit verbundene Kooperation mit der Elternschaft. Anwesende Schülervertreter der Ludwig-Uhland-Realschule, des Gymnasiums Altlünen sowie des Freiherr-vom-Gymnasiums begrüßten eine solche Verbindung, die sich im Januar 2008 zu ersten Gesprächen finden will. Dann sollen auch die anderen Schülervertreter vor Ort sein.
Der 1. Vorsitzende Michael Folchmann sowie der Vertreter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Herbert Pilch, brachten die Anwesenden in punkto Arbeitsgruppen auf den neuesten Stand der Dinge. Im Bereich der AG LUSt hat man einen eigenen Fragebogen zur Feststellung der momentanen Lehrerversorgung bzw. des Unterrichtsausfalls entwickelt. Dieser soll in einem Pilotprojekt mit einigen ausgewählten Schulen durchgesprochen und die Ergebniss anschließend analysiert werden. Man erhofft sich dadurch eine Vereinfachung der bestehenden Materie, für die man studiert haben muss, um sie auch nur ansatzweise verstehen zu können.
In den insgesamt 9 Tagesordnungspunkten ging es außerdem um die Reinigungsintervalle an den Schulen, der Beförderungssituation für die Grundschüler aus Beckinghausen, Vorschlag für die einheitliche Gestaltung der beweglichen Ferientage im Schuljahr 2008/2009 sowie dem Beitritt der SSPL zur Landeselternkonferenz.


Der Nikolaus war da

Nikolaus im Rathaus Passend zur Ratssitzung am 06.12.2007 schaute der Nikolaus im Rat der Stadt Lünen vorbei und übergab den Ratsmitgliedern die Wunschzettel von Lünen-Süder Grundschulkindern. Der Nikolaus und auch das Christkind sahen sich außerstande, die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Aus diesem Grunde hat sich der Nikolaus an den Rat der Stadt Lünen gewandt, weil nur er den gemeinsamen Wunsch nach einer neuen Grundschule in Lünen-Süd erfüllen kann. Wir wollen nur hoffen, dass man das einhält, was man den Kindern in der Vergangenheit versprochen hat.


Forum der SSPL

In unserem Forum können Sie Ihre Meinung zu Themen wie dem Grundschulneubau in Lünen-Süd oder Lehrermangel und Unterrichtsausfall an Lüner Schulen abgeben. Erstellen Sie ein eigenes Diskussionsthema zu den vorgegebenen Oberbegriffen oder antworten Sie einfach auf bereits abgegebene Meinung anderer Forumsmitglieder. » zum Forum


Plattform für Schülervertreter

Bei ihrer letzten Sitzung haben die Vertreter des Vorstandes einstimmig beschlossen, den Schülervertretern der 10 weiterführenden Schulen in Lünen eine Plattform innerhalb der SSPL zu bieten. Angedacht sei eine Kooperation zwischen Eltern und Schülern, sowie eine eigene Projektebene für die SV. Als Beispiele dienen hier u.a Veranstaltungen sowie Veranstaltungshinweise für Schülerinnen und Schüler oder Aktionen wie "Schüler helfen Schüler" in Form einer Hausaufgabenhilfe. Das Betätigungsfeld ist da sehr vielschichtig.
Konaktbriefe sind an alle Schülervertretungen geleitet worden. Bis zum 17.11.2007 läuft die Interessenabfrage noch.


AG LUSt hat getagt

Am Mittwoch, 31.10.2007, traf sich die AG LUSt. In einem offenen Dialog wurden aktuelle Themen im Zusammenhang mit Lehrermangel, Unterrichtsausfall und Stundentafeln angesprochen. Im Verlauf des Gesprächs wurden die Probleme und Fragestellungen, die zur Verbesserung der Unterrichtssituation an Lüner Schulen auftreten angesprochen.
Aufgrund der Vielzahl von Fragestellungen und der ggf erforderlichen Einarbeitung in und Bearbeitung von Informationen (Gesetze, Verordnungen, etc.) sollen die Themen priorisiert werden. Je nach Interessenlage - und in erster Linie zeitlichen Möglichkeiten - können diese dann von den Mitgliedern der AG LUSt aufbereitet werden. Die Mitglieder der AG LUSt werden ihre Wünsche bzgl. der Bearbeitung von Themen und Fragestellungen anhand einer Themenliste festlegen.

Die nächsten Schritte der AG LUSt sind:

Wiederaufnahme der Aktivitäten zum Konzept Unterrichtsausfall und Vertretungsunterricht an Lüner Schulen auf Basis des "Berliner Modells"
» Bildungsstatistik Berlin bzw.
» Jahresbericht zum Unterrichtsausfall 2006.

Aktivitäten zur Prüfung der Kennzahlen - Durchschnittlich 16,5 Schüler je Lehrer - des "Bildungsreport NRW - 2007" für Lüner Schulen
» Bildungsreport NRW - 2007.


Termine
Die AG LUSt trifft sich das nächste Mal am Dienstag, den 13.11.2007, um 19.00 Uhr (Anfrage bei Ralf Seeger 02306/12295).


2. Elternseminar zum Thema "Schulmitwirkung"

Referent Ralf Seeger Die AG Schulmitwirkung der SSPL veranstaltete am 20. Oktober ihr 2. Elternmitwirkungsseminar unter dem Titel "Lünen hat Eltern mit Wirkung!". Erstmals wurde das Seminar auf Basis eines selbstentwickelten Konzeptes durchgeführt.
18 teilnehmende Eltern dokumentierten das Interesse an engagierter und fundierter Mitwirkung der Eltern an der schulischen Ausbildung Ihrer Kinder.

Teilnehmer des 2. Elternseminars Ziel der SSPL ist es neben der Darstellung gesetzlicher Rahmenbedingungen und formaler Gremienarbeit, die Beteiligung der Eltern am Konstrukt "Schule" zu fördern. Dies soll insbesondere durch eine verbesserte Kommunikationsbasis unter dem Titel "Netzwerk Lüner Eltern" erfolgen. Erste erfolgversprechende Ansätze zeigte bereits der Seminarverlauf, in dem sehr rege diskutiert wurde.

An der AGSchulmitwirkung können alle interessierten Lüner Eltern teilnehmen, Informationen erhält man bei Ralf Seeger (02306/12295).


AG Schulkonzept hat getagt

Am Montag, 15.10.2007, traf sich die AG Schulkonzept in den Räumen der Gaststätte Stockey um die künftige Fahrtrichtung festzulegen. Dabei wurden sowohl langfristige, als auch kurz- und mittelfristige Ziele erarbeitet und festgehalten. Das derzeitig brisanteste Thema ist der Grundschulneubau in Lünen-Süd und wird die AG sowie auch Vorstand und Elternvertreter beider Schulen noch einige schlaflose Nächte kosten. Nachdem der "Familienatlas" durch die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bekannt gegeben wurde, sehen wir unsere Arbeit und vor allen Dingen unsere Ziele mehr und mehr bestätigt. » mehr


Neubau und Altbau in Lünen-Süd?

Overbergschule Lünen-Süd Die CDU-Fraktion tagte am Montag, 15.10.2007, in den Räumen der Overbergschule und konnte sich gleich ein Bild vom Zustand der Schule machen. Im Beisein von Eltern, der Schulleitung sowie Vertretern der SSPL und der Presse hat der Fraktionsvorsitzende der CDU, Friedhelm Schroeter, einen diskussionswürdigen Vorschlag für den Neubau einer Grundchule in Lünen-Süd gemacht. Die SSPL hat vor Ort keine Stellungnahme dazu abgegeben und wird sich erst nach internen Beratungen in den kommenden Tagen dazu äußern. In diese Überlegungen sollen dann auch die Ausarbeitungen der AG Schulkonzept (siehe oben) einfließen, die ebenfalls am Montag getagt hat.


Besuch der Sitzung des Ausschusses für Bildung

und Sport in Dortmund

Ausschusssitzung in Dortmund Nach der Soildaritätsbekundung mit der Dortmunder Stadtelternschaft haben Norbert Kulozik und Michael Folchmann am 10.10.2007 die Ausschusssitzung für Bildung und Sport in Dortmund besucht. Die dabei gewonnene Erkenntnis lautet: Lünen in größer! Es gibt viele Parallelen und die Probleme in Dortmund sind gleicher Natur. So auch im Bereich Lehrermangel, der den Ausschussmitgliedern vom Dezernenten der BR Arnsberg, Herrn Christian Salomon, unterbreitet wurde und dieser die schwierige Situation zu erklären versuchte. Insider würden die Argumentation allerdings als "Sand-in-die-Augen-streuen" bezeichnen. Viele der Anwesenden, so hatte man jedenfalls den Eindruck, hatten nur ein gefährliches Halbwissen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein richtungsweisender Appell nach Düsseldorf ausblieb, obwohl die Vertreterin der Stadtelternschaft, Frau Monika Landgraf, diesen eingefordert hat. Es wäre ein deutliches Zeichen gewesen - bestimmt auch für die hiesige Kommunalpolitik.


Appell an die Lüner Ratsfraktionen

Parallel zu dem Brandbrief an das Schulministerium appellieren wir auch an die Lüner Ratsfraktionen, sich für die Lehrerversorgung des Gymnasiums Altlünen und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) einzusetzen.
Die Kommunalpolitik ist zwar primär gesehen nicht für die Lehrerversorgung der Schulen zuständig - sekundär gesehen sehen wir jedoch eine gewisse Verantwortung gegenüber den Schülerinnen und Schülern dieser Stadt und möchten die Parteien bitten, über ihre Landesfraktionen auf unsere prekäre Lage aufmerksam zu machen und dafür zu werben, dass dringend Abhilfe geschaffen wird."
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Lange mussten wir nicht auf eine Antwort warten. Bereits 2 Tage später sendete uns die FDP Fraktion eine E-Mail mit den Anschreiben an den stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes NRW, Herrn Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP), sowie der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Frau Ingrid Pieper-von Heiden (MDL).


Schulanfänger unterwegs ...

Am Montag den 6. August beginnt das neue Schuljahr 2007/2008 und wieder beginnt für viele junge Lünener Mitbürger der sogenannte "Ernst des Lebens".
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Viele Eltern möchten ihre Kinder auf dem Weg der "schulischen Ausbildung" begleiten, die Stadtschulpflegschaft möchte sie dabei gerne unterstützen. Welche Rechte und Pflichten sie als Eltern oder sogar Elternvertreter (z.Bsp. als Klassenpflegschaftsvorsitzender) haben, wie die Mitwirkungsmöglichkeiten an Lünener Schulen aussehen und vieles mehr können sie in unserem Elternmitwirkungsseminar am 20.10.2007 erfahren.
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» Einladung und Inhalt
» Anmeldung

SSPL nimmt Kontakt zu Dortmunder

Stadtelternschaft auf

Durch die überörtliche Presse (Radio 91.2) haben wir erfahren, dass an Dortmunder Gymnasien insgesamt 800 Unterrichtsstunden ausfallen. Ganz besonders hart hat es da das Leibniz- und das Stadtgymnasium getroffen.

In Lünen gibt es ebenfalls solche massiven Probleme. Anfang September wurde öffentlich, das am Gymnasium Altlünen sowie an der Geschwister-Scholl Gesamtschule sehr viele Unterrichtsstunden auf Grund Lehrermangels ausfallen würden. Dies und die Bekanntgabe der Dortmunder Misere in Sachen Lehrerversorgung, waren ausschlaggebend für eine Kontaktaufnahme mit der Stadtelternschaft Dortmund. Die Vorsitzende, Frau Monika Landgraf, freute sich über weitere Mitstreiter im Kampf gegen Unterichtsausfall. Dieses Gespräch war u.a. mit ausschlaggebend für weitere Kontaktaufnahmen zu anderen Stadtschulpflegschaften im Bereich Detmold und Arnsberg.

Durch einen Hinweis der Landeselternschaft der Gymnasien, dass zum größten Teil nur in den beiden o.g. Regierungsbezirken Klage über Lehrermangel und Unterrichtsausfall geführt wird, hat uns schließlich dazu bewogen, auch die Stadtschulpflegschaften in Soest, Lüdenscheid, Paderborn, Bielefeld und Minden zu kontaktieren. In Soest sowie auch in Lüdenscheid stand man der Aktion "Brandbriefe" an das Ministerium für Schule und Weiterbildung sehr positiv gegenüber. In Soest herrschen ebenfalls große Versorgungsprobleme. Über die SSP Lüdenscheid wurde denn auch die Landeselternkonferenz (LEK NRW) über die laufende Aktion in Kenntnis gesetzt. Die LEK NRW ist der Zusammenschluss aller Kreis-, Stadt- und Gemeindeschulpflegschaften.

Um in dieser Sache etwas bewegen zu können, müssen wir den Druck auf die Landespolitik möglichst hoch halten. Am 10.10.2007 wird Frau Landgraf im Dortmunder Ausschuss für Bildung und Sport dieses brisante Thema auf den Tisch bringen und versuchen, landesweit etwas bewirken zu können. In ihrem Kampf wird sie allerdings nicht alleine sein. Der erste Vorsitzende der SSPL, Michael Folchmann, wird dieser Veranstaltung solidarisch als Gast beiwohnen. Jeder der sich ihm anschließen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Die Sitzung beginnt bereits um 15:00 Uhr und findet im Rathaus der Stadt Dortmund (Friedensplatz) statt. Weitere Hintergründe zu diesem Thema sind auch auf der Hompage der Stadtelternschaft Dortmund nachzulesen. » Stadtelternschaft Dortmund

8. Mitgliederversammlung der SSPL

Delegierte der GHN und RSB

Bei der 8. Mitgliederversammlung der SSPL konnten die Grundschule Horstmar-Niederaden und die Realschule Brambauer als neue Mitglieder begrüßt werden.
Erstmals - nach zweijährigem Bestehen - musste der komplette Vorstand der SSPL neu gewählt werden. 1. Vorsitzender ist Michael Folchmann vom Gymnasium Altlünen, 2. Vorsitzender Walter Jaworek von der Paul-Gerhard-Grundschule, Kassierer bleibt Oliver Thiedemann von der Grundschule "Auf dem Kelm", Schriftführerin und Pressebeauftragter sind Friederike und Ralf Seeger vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.
Zu Beisitzern wurden Erich Bley von der Ludwig-Uhland-Realschule, Simone Eckl von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Norbert Kulozik vom FSG, Beate Ricciardi von der Overbergschule und Gabi zum Buttel von der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule gewählt.
Kassenprüfer sind Peter Adam von der KKG und Frank Sparka von der Elisabethschule.
Erstmals musste auch ein Vertreter der SSPL im Ausschuss für Bildung und Sport gewählt werden. Hier wird Norbert Kulozik die SSPL repräsentieren. Sein Stellvertreter in dieser Funktion ist Michael Folchmann.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Anträge" stimmte die Mitgliederversammlung dem Entwurf einer Petition an die Landesregierung, die Zusammenfassung von Kopfnoten betreffend, zu. Jeweils drei Noten zu Arbeits-, sowie Sozialverhalten sollen zu zwei Noten zusammengefasst werden.

Die weiteren Aktivitäten der SSPL sehen die "Reaktivierung" der Arbeitsgruppe LUSt (Lehrermangel, Unterrichtsausfall und Stundentafeln) vor. Gerade der aktuell prekäre Lehrermangel an Lünener Schulen erklärt die oberste Priorität dieser Arbeit. Erste Kontakte zu Elternvertretern aus Nachbargemeinden (z.B. zur Stadtelternschaft Dortmund) sind bereits zustande gekommen.
Das erste Treffen der AG wird voraussichtlich direkt nach den Herbstferien stattfinden.

Trotz der durch den Rat getroffen Entscheidungen die Lünener Schullandschaft betreffend soll in der AG Schulkonzept dieses Thema weiter begleitet werden.

Oktoberfest in Lünen-Süd

Jungen und Mädchen als Fans der Overbergschule in orangefarbenen T-Shirts zogen mit ihren Kameraden aus der Paul-Gerhardt-Schule die Aufmerksamkeit mit dem Lied "Eine neue Schule brauchen wir" auf sich. Ehemalige Schüler der PGS und OBS
Auch auf Transparenten ging es um die zukünftige Grundschule in Lünen-Süd, die möglichst eine neue werden soll. All das vernahm eine Reihe von Politikern.

Schulpflegschaftsvertreter beider Schulen nutzten die Chance, gleich zur Eröffnung des Festes Unterschriften für eine neue Elternvertreter der PGS und OBS Schule zu sammeln, die eine "Anlaufstelle für alle Belange" werden soll. Die Initiatoren beschwören ansonsten die Gefahr einer "Ausblutung des Stadtteils", weil eine Schule mit einem Anbau nicht konkurrenzfähig sei und dem Stadtteil keine neuen Familien beschere. Zu den Unterzeichnern gehörten gestern CDU-Fraktionschef Friedhelm Schroeter und Rainer Schmeltzer (MdL).
» mehr (Quelle: RN vom 14.09.2007)

SPD Bürgerversammlung zum Thema "Wieviele Schulen braucht die Innenstadt?" am 1.8.2007

Thema der Bürgerversammlung der SPD-Ortsvereine "Stadt" und "Osterfeld" war die Zusammenlegung der Osterfeldschule und der Nikolaus-Groß-Schule, bzw. die Weiterführung der NGS als Dependance der Osterfeldschule.

Die SSPL war gebeten worden im Rahmen der Versammlung ihr Konzept, die beiden Schulen betreffend, vorzustellen. Unseres erachtens sind in der bisherigen Berichterstattung wesentliche Punkte nicht erwähnt worden (in chronologischer Reihenfolge):

1. die Schulleiter Frau Joskowski und Herr Kunze

Beide Schulleiter vertraten die Meinung, dass eine Zusammenlegungung beider Schulen aus Platzgründen überhaupt nicht möglich sei. In diesem Zusammenhang berichtete Herr Kunze, dass entgegen der Meinung der Teilnehmer verschiedener Ortsbesichtigungen aus Verwaltung und Politik, die Raumsituation an der Osterfeldschule jetzt schon problematisch sei, da Räume für Differenzierungsangebote zur "individuellen Förderung" der Schüler (Stichwort: innere/äußere Differenzierung) fehlten und auch sonst - z.Bsp. Lehrerzimmer im Dachgeschoß - einiges verbesserungswürdig sei.

Arbeitszeiten, die nicht den pädagogischen Auftrag hätten würden weiter zunehmen.
Herr Kunze plädierte übrigens, dem Beschluß der Schulkonferenz folgend, für den Neubau einer Grundschule "Innenstadt".

2.SPD-Arbeitskreis (Herr Eilert)

Der Grundsatz "Kurze Beine kurze Wege" ist insbesondere aus unserer "Elternsicht" ein schlagendes Argument. Aus den Reihen der Politik, die mit ihren Entscheidungen zur Zentralisierung von Kinder- und Jugendangeboten (Zentralbad, Jugendhilfe, Bücherei) gegen diesen Grundsatz entschieden hat, aber etwas unehrlich.
Die angeführte Verkehrssituation an der Viktoriastrasse (bei einem Neubau neben der Geschwister-Scholl-Gesamtschule) ist nicht schlechter als die Querung der Kurt-Schumacher-Straße für Osterfeld-Schüler oder der Konrad-Adenauer-Straße für Schüler aus dem Schorlemmers Kamp.

3. SPD-Ortsvereine

Der Argumentation, eine Schliessung der NGS wäre ein Rückschlag für die Geist können wir nicht folgen, da aus Reihen der Politik schon die Schliessung der Postfiliale und der Filiale der Sparkasse billigend hingenommen wurde. Einen praktischen Arzt sucht man in der Geist vergebens.
Sollte - wie berichtet - bei der RAG Im-mobilien ein Interesse an der NGS vorhanden sein, wäre hier aus unserer Sicht schon ein potenter Partner für einen Schulneubau gefunden.

4. SSPL

Leider wird das Konzept der SSPL oft auf die Frage der Finanzierung von Schulneubauten als PPP-Modell reduziert. Kern unseres Konzeptes ist aber die Zusammenfassung aller Schulgebäude unter eine Verwaltung und die Sicherstellung von modernen Qualitätsanforderungen bzw. die zeitnahe Behebung von Mängeln. Dies sehen wir unter Federführung der ZGL nicht ausreichend gewährleistet.
Moderne Gebäude (inkl. Solarenergie, Wärmedämmung, Erdwärme, Regenwassernutzung um nur einige Beispiele zu nennen) verbunden mit einem modernen Gebäudemangement (siehe Gemeinde Iserlohn) können zu einem höheren Einsparvolumen verhelfen, als das von der Verwaltung vorgelegte Konzept.


Fazit

Die SSPL möchte mit einem Kompromisvorschlag noch einmal eine Anregung zur Diskussion geben: Mit einem Neubau der Osterfeldschule als Grundschule "Innenstadt" kann ein zukunftsweisender Weg eingeschlagen werden. Bedenken hinsichtlich der Weiterentwicklung von Schule (z. Bsp. 6-jährige Grundschule) können durch vertragliche Vereinbarungen geregelt werden. Die NGS kann als Dependance weitergeführt werden solange genügend Anmeldungen vorliegen (siehe Hellwegschule).Über die Höhe der Kosten für eine Sanierung (Rückbau auf Einzügigkeit, Brandschutz, Verbesserung der Sanitäreinrichtungen, insbesondere in der Turnhalle, etc.) sollte vor der Entscheidung im Rat ein Gutachten vorliegen.



"Rat-Tour 2007" am 17.05.2007

Der Vorstand der Stadtschulpflegschaft Lünen - SSPL traf sich am Vatertag zu einer etwas anderen Radtour, der "Rat-Tour 2007". Das Ziel dieser "Rat-Tour" war die Verteilung des von der SSPL zusammengetragenen Informationsmaterials an alle Lünener Ratsmitglieder.
Rund 60 Kilometer lang war die Radtour, die der Vorstand der SSPL zurücklegen musste, um alle Ratsmitglieder persönlich zu besuchen. Start war um 11.00 Uhr am Ratshaus. Über Alstedde führte die Route nach Altlünen und Wethmar, entlang der Lippe ging es weiter über Schwansbell nach Horstmar und Lünen-Süd. In Brambauer endete die "Rat-Tour 2007".
Bei dem ein oder anderen Meinungsaustausch konnte der Vorstand der SSPL seine Ziele und Vorstellungen diskutieren. Gesprächspartner auf der "Rattour" waren u.a. die SPD-Politiker Rainer Schmeltzer (MdL), Jens Hebebrand (Kreistag Unna), Sieg-fried Störmer, (OV Lünen Stadt), Holger Karl (OV Altlünen) und Christiane Mai (OV Lünen-Süd), der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Schröter, der Grünen-Politiker Detlef Weinbrenner und Dieter Klecha von der UWD.

» mehr [RN vom 22.05.2007]

Die Informationsmaterialien finden Sie auch auf unserer Homepage unter
» Arbeitsgruppen/AG Schulkonzept/PublicPrivatePartnership/.

» Fotos der Rat-Tour 2007.



SPD Bürgerversammlung zum Thema "Neubau einer Grundschule Lünen-Süd" am 09.05.2007

Der SPD-Ortsverein Lünen-Süd präsentierte in der Bürgerversammlung seine Vorstellungen zur Grundschullandschaft im Ortsteil. Wie die SSPL, favorisiert die SPD in Lünen-Süd einen Neubau einer zentral gelegenen Grundschule am Standort der jetzigen Overbergschule.
"Schule stellt heute besondere Ansprüche und braucht ein ordentliches Raumkonzept ..." erläuterte Christiane Mai und sprach damit aus, was auch der SSPL mit den Vorstellungen zur Qualitätsschule mit kleinen Klassen und annähernd 100%iger Unterrichtsdeckung am Herzen liegt.

» mehr [RN vom 11.05.2007]